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Abschluss
„Leben heißt Veränderung“

Die Absolventen der Völklinger Gemeinschaftsschule Sonnenhügel. Die Abschlussfeier fand in den Räumen des Marie-Luise-Kaschnitz-Gymnasiums statt.   
Die Absolventen der Völklinger Gemeinschaftsschule Sonnenhügel. Die Abschlussfeier fand in den Räumen des Marie-Luise-Kaschnitz-Gymnasiums statt.   FOTO: BeckerBredel
Völklingen. 52 Schülerinnen und Schüler der Völklinger Gemeinschaftssschule Sonnenhügel haben dieser Tage ihre Abschlusszeugnisse erhalten.

Bühne frei für die Abschlussfeier der Gemeinschaftsschule Sonnenhügel! „Leben heißt Veränderung“, steht auf dem großen Plakat, das zum Vorschein kommt, als sich der Vorhang öffnet. Neuen Herausforderungen können sich die Absolventen der Völklinger Schule selbstbewusst stellen. Sie sind nicht nur gut ausgebildet, sondern auch vielseitig begabt: Die jungen Leute tanzen, musizieren und präsentieren kluge Sinnsprüche.


Vor dem Start in einen neuen Lebensabschnitt wird am Montag fröhlich gefeiert. Zum offiziellen Teil trifft man sich in der Aula des benachbarten Marie-Luise-Kaschnitz-Gymnasiums, danach steht auf dem eigenen Schulhof in der Heinestraße ein Empfang mit Umtrunk und kleinem Imbiss auf dem Programm.

52 junge Leute erhalten ihr Zeugnis, sie verlassen die Schule. 30 Neuntklässler haben den Hauptschulabschluss in der Tasche, 22 Zehntklässler freuen sich über den mittleren Bildungsabschluss.



Viele Altersgenossen der Abgänger bleiben an der Gemeinschaftsschule Sonnenhügel: Zahlreiche aktuelle Neuntklässer streben im nächsten Schuljahr den mittleren Bildungsabschluss an. Über 30 Zehntklässer treten in die Oberstufe ein und machen sich nach den Ferien auf den Weg zum Abitur.

„Ich wünsche Ihnen und Euch alles Gute“, sagt Schulleiterin Gisela Bodamer bei ihrer letzten Schülerverabschiedung. Auch auf die engagierte Pädagogin wartet eine Veränderung, sie geht in den Ruhestand. Damit endet eine Ära, über 20 Jahre leitete Bodamer die Schule.

Lehrerin Katja Nachtrab lässt in ihrer Rede die vergangenen Jahre Revue passieren. Sie erinnert an Klassenfahrten, den Besuch im Konzentrationslager und die Schweigemärsche gegen Rassismus. „Viele von euch sind uns über den Kopf gewachsen“, stellt die Klassenleiterin fest. Die Schüler hätten sich jedoch nicht nur körperlich entwickelt, sie seien auch geistig gereift. Nachtrab greift das Motto der Feier ebenfalls auf. „Veränderungen passieren nicht nur, ihr habt sie in der Hand“, erklärt die Pädagogin.

Das sehen ihre Schützlinge ähnlich. „Manchmal müssen wir unsere Komfortzone verlassen, um etwas zu erreichen“, betonen die Schülersprecherinnen Prisca Hellenthal und Derya Okal. Sie danken Eltern und Lehrern. Ihr Wunsch für alle: „Erholsame Ferien!“

Am Ende der harmonischen Feierstunde stehen noch Ehrungen auf dem Programm. Als Klassenbeste ausgezeichnet werden Miriana Taormina (9.1), Kian Brosius (9.2), Yunus Bektes (9.3) und Laura De Nardo (10E). Preise für soziales Engagement gehen an Kenan Aslan und Ahmet Bozkurt.