Wir möchten auf unserer Webseite Cookies und pseudonyme Analysetechniken auch unserer Dienstleister verwenden, um diesen Internetauftritt möglichst benutzerfreundlich zu gestalten.

Außerdem möchten wir und unsere Dienstleister damit die Besuche auf unserer Webseite auswerten (Webtracking), um unsere Webseite optimal auf Ihre Bedürfnisse anzupassen und um Ihnen auf unserer Webseite sowie auch auf Webseiten in verbundenen Werbenetzwerken möglichst interessante Angebote anzeigen zu können (Retargeting).

Wenn Sie dieses Banner anklicken bzw. bestätigen, erklären Sie sich damit jederzeit widerruflich einverstanden (Art. 6 Abs.1 a DSGVO).

Weitere Informationen, auch zu Ihrem jederzeitigen Widerrufsrecht, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

| 20:35 Uhr

Ortsvorsteher fordert Gegenmaßnahmen
Lauterbachern sind Raser auf der Hauptstraße ein Dorn im Auge

Dieses Bild der Verwüstung bot sich am 11. März 2017 nach dem schweren Unfall an der Lauterbacher Hauptstraße.
Dieses Bild der Verwüstung bot sich am 11. März 2017 nach dem schweren Unfall an der Lauterbacher Hauptstraße. FOTO: bub/fb / BeckerBredel
Lauterbach. (er) Ortsvorsteher Dieter Peters schlägt Alarm: Anwohner der Lauterbacher Hauptstraße beabachteten sehr oft, dass hier zunehmend viele Autofahrer unverhältnismäßig schnell führen, sogar rasten und Fahrzeuge, die sich an die vorgeschriebene Geschwindigkeit hielten, oft sehr gefährlich überholten. „Es ist daher dringend geboten, dagegen Maßnahmen zu ergreifen“, schreibt der SPD-Politiker in seiner Vorlage für die kommende Ortsratssitzung am Mittwoch, 24. Januar, ab 18 Uhr im Vereinsraum der Lauterbachhalle.

Der spektakulärste Unfall der jüngsten Zeit hatte sich im vergangenen März auf der Hauptstraße ereignet: Da hatte an einem Samstagabend laut Polizeibericht ein 29-jähriger Franzose fünf Pkw gerammt und auch ansonsten massiven Schaden angerichtet. Vier Insassen in dem Unfall-Pkw wurden  verletzt. Im Anschluss hatte der Kommunale Ordnungsdienst verstärkt kontrolliert – aber offenbar ohne nachhaltigen Erfolg. Die Stadt hatte schon versucht, das Tempo mittels Verkehrsinseln zu bremsen, die aber nach Anliegerprotesten wieder abgebaut wurden. Im Verkehrsentwicklungsplan ist vorgesehen, auf einem Teilabschnitt der Hauptstraße Tempo 30 zu verfügen.

Neben der Hauptstraße hat Dieter Peters auch den Schulhof im Visier. Da sei die Asphaltdecke teilweise so stark beschädigt, dass Unfallgefahr bestehe beziehungsweise eine Nutzung nicht möglich sei. Die Schäden müssten beseitigt werden und dabei ergebe sich auch die Möglichkeit, zusätzliche Spielmöglichkeiten zu schaffen. Und einen neuen Anlauf unternimmt der Ortsrat in Sachen Beteiligung an einer Kinderkrippe in der Nachbargemeinde L’Hôpital. Die Landesregierung hat sich inzwischen laut Peters bereit erklärt, die Kosten weitgehend zu übernehmen.

(er)