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Kleine Picobello-Armee unterwegs

Ludweiler. Rund 90 Picobello-Fans starteten zum Frühjahrsputz in Ludweiler. Die Funde reichten vom Roller bis hin zum Teppich. Einer der Tatorte: Die Autowaschanlage am Rotweg. In einer halben Stunde füllten fünf Leute zehn Mülltüten. Thomas Annen

"Ich freue mich, dass so viele gekommen sind", sagt Ortsvorsteherin Christiane Blatt (SPD ) am Freitagnachmittag während ihrer Begrüßung. Rund 90 Picobello-Fans folgen der Einladung des Ludweiler Ortsrats und versammeln sich auf dem Friedrich-Ebert-Platz. Die Kinder sind klar in der Überzahl, etwa 55 Jungs und Mädchen der Grundschule sind mit von der Partie. Die älteren Kollegen der Graf-Ludwig-Gemeinschaftsschule posieren nicht auf dem Gruppenbild. Sie starten direkt von ihrer Schule zum Frühjahrsputz.

Die anderen Trupps verstreuen sich von der Ortsmitte in alle Himmelsrichtungen. Der Nachwuchs der DLRG-Ortsgruppe Ludweiler nimmt den Bürgersteig in der Völklinger Straße unter die Lupe. Nico (12) hält den Müllsack auf, seine Kollegen tüten ein. Viele Kippenreste werden aufgesammelt. Und das nicht nur an der Hauptstraße.

"Das meiste sind Zigaretten", berichtet Till (8) auf dem Spielplatz am Friedrich-Ebert-Platz. Gerne wagen sich die neugierigen Kinder auch runter ins Lauterbachbett. Nicht nur Becher und Flaschen gehen ihnen ins Netz. Stolz hält ein Junge seine Trophäe in die Höhe, er hat ein Puppenbein gefunden. Noch mehr Aufmerksamkeit zieht natürlich die Kröte auf sich, die die Kinder im Wasser entdecken.

Auch wenn sie sicher nicht so niedlich ist, wie das kleine Hündchen, das zwei Schülerinnen in der Karlsbrunner Straße beschnuppert. "O wie süß", rufen die Mädchen. Doch die Grundschüler lassen sich nur kurz ablenken, sie sind sehr motiviert. Und müssen sogar gebremst werden. Nein, um die Gärten und Einfahrten, erklärt ihre Lehrerin, braucht man sich nicht zu kümmern. Und wie halten es die Kinder mit ihrem eigenen Abfall? "Ich mache die Sachen in den Mülleimer", versichert Sahra (9).

Viele Zeitgenossen nehmen weniger Rücksicht auf ihre Umwelt. Eine Delegation fährt zur Autowaschanlage am Rotweg. In einer halben Stunde füllen fünf Leute zehn Mülltüten. Am Ende des Frühjahrsputzes wird dann Bilanz gezogen. Vom halben Roller über den Regenschirm bis zum Teppich reicht die Palette der Dinge, die eingesammelt wurden. Nach der erfolgreichen Arbeit wartet auf die fleißigen Helfer noch eine kleine Belohnung. Ortsvorsteherin Blatt und ihr Ortsratskollege Bernd Bohner (CDU ) spendieren eine süße Stärkung.