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TTC Wehrden spielt zu Hause Unentschieden
Keine Chance für den TTC Wehrden

 Der TTC Wehrden kämpft um den Klassenerhalt.
Der TTC Wehrden kämpft um den Klassenerhalt. FOTO: dpa / Yoshikazu Tsuno
Wehrden. Gegen den Meisterschaftsfavoriten Kornwestheim gab es eine deutliche Niederlage. Von Mirko Reuther

(mire) Der TTC Wehrden hat seinen Saisonauftakt in der Tischtennis-Regionalliga Südwest mit einem Unentschieden und einer Niederlage beendet. Am Samstag trennte sich Wehrden im Heimspiel gegen den TTC Wirges mit 8:8. Am Sonntag setzte es beim Meisterschaftsfavoriten SV Kornwestheim eine 2:9-Auswärtsniederlage. Gegen Wirges hatte es für die Wehrdener zunächst finster ausgesehen. Der TTC verlor alle drei Auftakt-Doppel und lief somit früh einem Rückstand hinterher. „Da sieht man, wie wichtig eingespielte Doppel sind“, stöhnte TTC-Vorstand Karlheinz Becker, dessen Mannschaft mit den vier Neuzugängen Luke Savill, Oliver Keiling, Ivan Proano und Christopher Simonis angetreten war.


Der starke Engländer Savill gewann im Anschluss seine beiden Einzel und brachte Wehrden zurück ins Spiel. Weil alle anderen TTC-Spieler jeweils ein Einzel gewannen und eines verloren, stand es 7:8 aus Sicht von Wehrden. Das abschließende Doppel musste darüber entscheiden, ob Wehrden verliert, oder zumindest ein Remis erreicht. Um 23.25 Uhr gewannen Savill und Proana im fünften Satz mit 13:11 gegen die Wirgeser Christian Güll und Mattes Häusler und sicherten Wehrden das 8:8 und damit zum Auftakt einen Punkt. „Die Erleichterung war groß. Über fünf Stunden zu kämpfen und dann mit null Punkten dazustehen, wäre bitter gewesen“, sagte Becker.

Am Sonntag war Wehrden beim Meisterschaftsfavoriten Kornwestheim chancenlos. Savill gewann sein Einzel gegen Roko Tosic und die Werhdener Oliver Keiling und Lukas Kurfer gewannen ein Doppel. Mehr war für den TTC in Baden-Württemberg nicht zu holen. „Die Niederlage tut nicht sehr weh. Ich kann mir nicht vorstellen, dass einer unserer Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt gegen Kornwestheim punktet“, meinte Becker.