Viel Blaulicht, aber kaum Schaden: Kaminbrand in der Völklinger Innenstadt

Viel Blaulicht, aber kaum Schaden : Kaminbrand in der Völklinger Innenstadt

Viel Blaulicht, aber kaum Schaden – Feuerwehr erstickt Glut im Edelstahlrohr mit Kohlendioxid.

Montagabend, kurz vor 21 Uhr: Blaulicht satt rund ums Hallenbad, Rettungswagen, Polizei, Feuerwehr. Absperrbänder verwehren die Durchfahrt Richtung Rathausplatz. Menschen stehen auf der Straße, schauen hoch zum Dach eines Hauses in der Karl-Janssen-Straße. Die Feuerwehrleute, die dort oben zugange sind, wirken freilich recht entspannt. Ebenso ihre Kollegen am Boden.  „Nur ein Kaminbrand“, sagt Torsten Milkovic, der stellvertretende Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr Völklingen. Und zwar an einem Außenkamin – das Gebäude selbst ist unbeeinträchtigt, und niemand ist  zu Schaden gekommen.

Gegen 20.30 Uhr alarmiert, brachte die Feuerwehr sofort nach ihrer Ankunft die Drehleiter in Stellung, berichtet Milkovic. Wehrleute unter schwerem Atemschutz erkundeten das Haus. Dann Entwarnung: Glut steckt nur im Außenkamin. Der wurde dann mehrfach von der Drehleiter aus gekehrt, Glutreste wurden unten aufgefangen und nach draußen bugsiert. Mehrfach fluteten die Wehrleute den Kamin außerdem mit  Kohlendioxid, um den immer wieder aufflammenden Brand zu löschen. Gegen 23  Uhr war der Einsatz schließlich zu Ende. Beteiligt waren rund 50 Wehrleute mit elf Fahrzeugen aus den Löschbezirken Stadtmitte und Fürstenhausen, der Abteilung Atemschutz und der ELW-Unterstützungseinheit aus Geislautern. Außerdem war die Saarstahl-Werkfeuerwehr mit einem CO2-Löschanhänger im Einsatz.

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