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Irrtum bei der Polizei: Irrtum bei der Polizei: Sechs Unfall-Verletzte statt nur drei

Irrtum bei der Polizei : Irrtum bei der Polizei: Sechs Unfall-Verletzte statt nur drei

Eine Unfall-Meldung, die wir am Samstag veröffentlicht hatten, gab einer Leserin Rätsel auf. Und veranlasste die 72-Jährige (ihr Name ist der Redaktion bekannt) am Montag zum Anruf in der Lokalredaktion. Beim Unfallhergang, sagte sie am Telefon, sei einiges anders gewesen als vermeldet.

Wenn es um Unfälle, Straftaten oder Brände geht, stützen sich Journalisten in der Regel auf Meldungen, die die Polizei an die Presse weitergibt. So auch in diesem Fall. Und hier hatten sich Irrtümer eingeschlichen in den Polizeibericht. Richtig war, dass die 78-jährige Autofahrerin, die die Rechts-vor-links-Regel nicht beachtet hatte, mit dem Wagen einer 72-jährigen Person zusammenstieß; aber an dessen Volant saß kein Mann, sondern eine Frau, nämlich die Anruferin. Und nicht nur drei Menschen, wie gemeldet, erlitten Verletzungen, sondern sechs: Die 72-Jährige hatte drei Enkelkinder im Auto, fünf und vier Jahre alt – alle Auto-Insassen kamen ins Krankenhaus. Was Polizeisprecher Stefan Schneider  auf SZ-Nachfrage bestätigt. Ihm habe nur ein Kurzbericht seiner Kollegen zur Verfügung gestanden, keine ausführliche Schilderung; das habe hier zu Fehlern geführt, sagt er bedauernd.

Normalerweise aber ist die Völk­linger Polizei, was sie sein soll: eine zuverlässige Quelle.