1. Saarland
  2. Saarbrücken
  3. Völklingen

Hundesteuer in Völklingen steigt kräftig

Hundesteuer in Völklingen steigt kräftig

In Völklingen wird die Hundehaltung ab dem 1. Januar des nächsten Jahres deutlich teurer. Mit breiter Mehrheit (nur drei Enthaltungen, keine Gegenstimme) hat der Stadtrat eine mehr als 30-prozentige Erhöhung der Hundesteuersätze beschlossen, und zwar ohne Diskussion. Bereits im Haushaltssanierungsplan bis 2019 war beschlossen worden, die Hundesteuer pro Monat um zwei Euro anzuheben. Zuletzt war die Hundesteuer in Völklingen im Januar 2001 erhöht worden. Das jährliche Aufkommen an Hundesteuer beträgt nach Auskunft der Stadtverwaltung etwa 185 000 Euro . Die Hundesteuer für den ersten Hund kostet künftig 96 Euro statt 72 Euro jährlich, für den zweiten Hund 144 statt 108 Euro und für jeden weiteren Hund 216 statt 168 Euro . Übrigens war die Ende 2012 durch Hausbesuche und Befragungen erfolgte Hundebestandserhebung in der ganzen Stadt nach Auskunft der Verwaltung derart erfolgreich, dass andere Kommunen sie nachmachten. Es stellte sich nämlich heraus, dass etwa 40 Prozent der gehaltenen Hunde gar nicht gemeldet waren. Nun gelten 2400 statt 1800 Hunde als steuerpflichtig. Hundefreunde in Völklingen protestieren derweil gegen die Steuererhöhung. Aktivisten haben inzwischen eine Online-Petition gestartet, die gestern über 100 Unterschriften erreichte. > : Leserbriefe

In Völklingen wird die Hundehaltung ab dem 1. Januar des nächsten Jahres deutlich teurer. Mit breiter Mehrheit (nur drei Enthaltungen, keine Gegenstimme) hat der Stadtrat eine mehr als 30-prozentige Erhöhung der Hundesteuersätze beschlossen, und zwar ohne Diskussion. Bereits im Haushaltssanierungsplan bis 2019 war beschlossen worden, die Hundesteuer pro Monat um zwei Euro anzuheben. Zuletzt war die Hundesteuer in Völklingen im Januar 2001 erhöht worden. Das jährliche Aufkommen an Hundesteuer beträgt nach Auskunft der Stadtverwaltung etwa 185 000 Euro .

Die Hundesteuer für den ersten Hund kostet künftig 96 Euro statt 72 Euro jährlich, für den zweiten Hund 144 statt 108 Euro und für jeden weiteren Hund 216 statt 168 Euro .

Übrigens war die Ende 2012 durch Hausbesuche und Befragungen erfolgte Hundebestandserhebung in der ganzen Stadt nach Auskunft der Verwaltung derart erfolgreich, dass andere Kommunen sie nachmachten. Es stellte sich nämlich heraus, dass etwa 40 Prozent der gehaltenen Hunde gar nicht gemeldet waren. Nun gelten 2400 statt 1800 Hunde als steuerpflichtig.

Hundefreunde in Völklingen protestieren derweil gegen die Steuererhöhung. Aktivisten haben inzwischen eine Online-Petition gestartet, die gestern über 100 Unterschriften erreichte.

> : Leserbriefe

Zum Thema:

HintergrundZum Vergleich: In Püttlingen zahlen Hundebesitzer 60 Euro jährlich für den ersten Hund. Für zwei Tiere kostet die Steuer 90 Euro pro Hund, bei mehr Tieren 120 Euro pro Hund und Jahr. Großrosseln kassiert 100 Euro für den ersten, 120 Euro für den zweiten, 160 Euro vom dritten Hund an. Für gefährliche Hunde ist, wie in Völklingen , jeweils das Fünffache zu berappen. Saarbrücken verlangt 120 Euro jährlich für den ersten, 168 Euro für jeden weiteren Hund; Hartz IV-Bezieher und Leute mit ähnlich kleinem Einkommen sind von der Steuer befreit. Anderswo sind nur Gebrauchshunde steuerfrei. dd