| 20:18 Uhr

Niederlage beim Spitzenreiter
Die HSG Völklingen trifft erst nach zehn Minuten ins Tor

Völklingen. Von Philipp Semmler

Mit der erhofften Überraschung beim Spitzenreiter ist es nichts geworden: Der Handball-Oberligist HSV Völklingen hat beim unbesiegten Drittliga-Absteiger TV Hochdorf mit 21:29 (8:11) verloren. Dennoch war Trainer Berthold Kreuser zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. „Wir haben gegen den Topfavoriten gut mitgehalten. Einzig die Torausbeute war zu Beginn der ersten und zweiten Hälfte zu gering.“


Das lag aber auch daran, dass Hochdorfs Roko Peribonio einige starke Paraden zeigte. Der kroatische Schlussmann spielte für die SG Leutershausen und die TSG Friesenheim in der 2. Liga. In der Saison 2013/2014 stand Peribonio im Kader des Bundesligisten Rhein-Neckar-Löwen.

In der Partie am Samstag konnte die HSG Völklingen Peribonio erst nach knapp zehn Minuten das erste Mal bezwingen. Alexander Saunus traf zum 1:4. Der TV Hochdorf baute seine Führung danach aus. Nach 25 Minuten stand es 9:4 für die Gastgeber, ehe die Völklinger dank einer guten Phase vor der Pause bis zur Halbzeit auf 8:11 verkürzen können. Das Spiel war wieder offen.



Doch wie in der ersten Halbzeit kam die HSG Völklingen auch zu Beginn des zweiten Durchgangs in der Offensive nicht richtig in Tritt. Bis zur 35. Minute war der TV Hochdorf auf 16:9 davon gezogen – die Entscheidung war gefallen.

„Der TV Hochdorf ist die beste Mannschaft der Liga. Seine individuelle Klasse war einfach höher als unsere. Auch wenn es uns stellenweise durch Laurin Poro und Thomas Jung gut gelungen ist, die Kreise seines Top-Spielers Tim Götz einzuschränken“, erklärte Völklingens Trainer Kreuser. Obwohl seine Mannschaft Götz in einigen Phasen aus dem Spiel nehmen konnte, war der Hochdorfer mit neun Toren – davon drei verwandelte Siebenmeter – der erfolgreichste Werfer auf dem Feld. Beste Völklinger Schützen waren Saunus mit fünf Treffern sowie Norbert Petö und Niklas Joff, die jeweils vier Tore warfen.

Die HSG Völklingen empfängt am Sonntag, 25. November, um 18 Uhr den Tabellennachbarn HSG Rhein-Nahe-Bingen in der Hermann-Neuberger-Halle. Bingen ist punktgleich Tabellenachter.