HSG Völklingen kämpft um den Saarlandpokal

HSG Völklingen kämpft um den Saarlandpokal

Im Handball-Saarlandpokal steht das Endturnier an. Am Ostermontag treffen je vier Herren- und Frauen-Mannschaften aufeinander. Bei den Herren wird es einen neuen Titelträger geben, da Seriensieger SV Zweibrücken nicht dabei ist.

Am Ostermontag steht die Saarbrücker Joachim-Deckarm-Halle im Zeichen des Handballs. Die HSG TVA/ATSV Saarbrücken richtet das Finale der Bank-1-Saar-Trophy, den Saarlandpokal, aus. Ab 11 Uhr geht's für je vier Herren- und Damen-Mannschaften um den Pokalsieg. Den Start bildet das erste Halbfinal-Spiel bei den Frauen zwischen Saarlandligist HSG Ottweiler/Steinbach und Oberligist SV Zweibrücken. Eine Stunde später trifft im Duell der Oberligisten Titelverteidiger HSV Püttlingen auf die HSG Marpingen-Alsweiler. Die beiden Sieger treffen ab 15.45 Uhr im Finale aufeinander. Die Spielzeit beträgt zweimal 20 Minuten.

In der Männer-Konkurrenz geht es ab 13 Uhr zur Sache. Saarlandligist HC Dillingen/Diefflen trifft auf Oberligist HSG Völklingen . Den zweiten Final-Teilnehmer ermitteln ab 14.15 Uhr die Oberligisten HF Illtal und HSV Merzig-Hilbringen . Das Finale beginnt um 17.10 Uhr. Drittligist SV Zweibrücken, der sich die vergangenen drei Jahre den Saarlandpokal gesichert hatte, hatte sich für den DHB-Pokal qualifiziert und durfte deswegen nicht teilnehmen. Die Spielzeit beträgt zweimal 25 Minuten.

Die Pausen nach den Halbfinal-Partien und zwischen den Endspielen werden genutzt, um das größte saarländische Talent im männlichen und weiblichen Jugendbereich sowie den besten Spieler und die beste Spielerin des Jahres auszuzeichnen. Zudem kann die Europameister-Trophäe, die die deutsche Nationalmannschaft im vergangenen Januar in Polen gewonnen hat, in der Halle bestaunt werden.

Eintrittskarten kosten zehn Euro. Jugendliche (Jahrgang 2000 bis 2008) bezahlen fünf Euro, jüngere Kinder sind frei.

Zum Thema:

am randeDie HSG Völklingen hat die Generalprobe für das Saarlandpokal-Endturnier am Ostermontag verpatzt und in der Handball-Oberliga am Samstag mit 30:35 (13:16) beim Tabellenzweiten TuS Kaiserslautern-Dansenberg verloren. Sie bleibt aber auf Tabellenplatz zehn. "Wir haben uns gut verkauft und haben es dem Gegner lange schwer gemacht. Er ist erst in der Schlussphase entscheidend auf 27:21 davongezogen. Danach konnten wir nur noch auf vier Tore verkürzen", erklärt der sportliche HSG-Leiter Stefan Hoff. Trainer Berthold Kreuser sagt: "Der Sieg des TuS geht in Ordnung, weil er in Bezug auf viele Kleinigkeiten einfach die bessere Mannschaft war." skr