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Auf eigene Kosten umbauen?
Heimatkundlicher Verein Warndt klagt sein Leid

Ludweiler. (red) Der Heimatkundliche Verein Warndt (HVW) hat die für 16. November vorgesehene Feier seines 45-jährigen Bestehens abgesagt. Sie werde auf voraussichtlich März 2018 verschoben, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der Vorstandsmitgsmitglieder. In Folge der Entscheidungen der zuständigen Gremien der Stadt Völklingen müsse der HVW bis Ende des Jahres einen Teil des Warndt-Heimat-Museums im Alten Bürgermeisteramt in Ludweiler räumen. Der Verein müsse daher erst die Ersatzräume im Ober- und Dachgeschoss in eigener Regie und auf eigene Kosten sanieren. „Das bedarf besonderer organisatorischer Leistungen und Anstrengungen. Sie sind zusätzlich erschwert durch die seit Wochen anhaltende Erkrankung des 1. Vorsitzenden“, heißt es weiter.

Die Ausgestaltung für Wechsel­ausstellungen im Obergeschoss sei zur Zeit in der Planung bei einer Museumsplanerin aus Ludwigshafen, die auch eine Kostenabschätzung vornehme. Erst nach Absicherung der notwendigen Finanzen ließen sich diese Planungen in die Tat umsetzen. „Es ist nicht nachvollziehbar, das der HVW jetzt Finanzmittel suchen muss, um damit die Voraussetzungen zu schaffen, dass die Stadt den Umbau für den Theaterverein Thalia starten kann“, kritisieren die Vorstandsmitglieder.