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Handball-Oberliga: Völklingen in der Abwehr „teilweise grottenschlecht“

Handball-Oberliga: Völklingen in der Abwehr „teilweise grottenschlecht“

Die HSG Völklingen wartet auf ihren ersten Saisonsieg in der Handball-Oberliga. Gegen die SF Budenheim verlor die Mannschaft von Trainer Berthold Kreuser am Samstag ihr erstes Heimspiel mit 27:32 (14:15).

"Wir haben das Spiel verloren, weil wir in der zweiten Halbzeit eine Phase hatten, in der wir zu viele freie Bälle verworfen haben und dadurch das Spiel nicht offen halten konnten", sagt Kreuser.

Völklingen kam gut in die Partie und setzte Budenheim mit schnell vorgetragenen Angriffen unter Druck. Die Gäste wussten sich oft nur mit Fouls zu helfen. Bei den fälligen Siebenmetern blieb Luca Forchner sicher. Über ein 3:1, 7:4 und 10:7 konnte Völklingen in der 22. Minute beim Stand vom 12:8 erstmals mit vier Toren in Führung gehen. Kurz darauf mussten die HSG-Spieler Alexander Saunus und Dorian Vallet innerhalb kürzester Zeit für zwei Minuten vom Feld. Budenheim nutzte die Überzahl, glich zum 13:13 aus und ging mit einer 15:14-Führung in die Pause.

Nach einem guten Start in die zweite Halbzeit und einer 17:15-Führung brach Völklingen ein: In der Deckung offenbarte die HSG große Löcher, im Vorwärtsgang blieben klare Torchancen ungenutzt. Budenheim zog bis zur 50. Minute auf 27:21 davon. In der Schlussphase bewies Kreusers Mannschaft Moral und kam bis zwei Minuten vor dem Abpfiff auf zwei Tore heran (27:29). Doch die dritte Zwei-Minuten-Strafe gegen Saunus und das 27:30 des Budenheimers Kevin Knieps besiegelten die Niederlage.

"In der Abwehr waren wir teilweise grottenschlecht. Ein weiteres Manko war unsere schlechte Torausbeute - und das trotz 27 Toren", sagt Saunus. Bester Werfer seiner Mannschaft war Dorian Vallet mit sieben Treffern. In der Tabelle steht die HSG Völklingen nach vier Spieltagen mit einem Punkt auf dem vorletzten Platz. Am kommenden Sonntag, 18 Uhr, spielt sie beim Tabellenzehnten TSG Friesenheim II.