Halloween-Rock im Dorfgemeinschaftshaus

Halloween-Rock im Dorfgemeinschaftshaus

Geislautern. Es weht den Zuschauern vor der Bühne fast die Haare nach hinten - so stimmgewaltig kreischen Elli Mayen, Corinna Loris und Jessi Ostner in die Mikrofone. Begleitet von Schlagzeuger Christian Rau, Bassist Jürgen Kockler und Gitarrist Rolf Detzen röhren die drei Damen in die Mikrofone: "Feed your Mind - and the Rest will follow"

Geislautern. Es weht den Zuschauern vor der Bühne fast die Haare nach hinten - so stimmgewaltig kreischen Elli Mayen, Corinna Loris und Jessi Ostner in die Mikrofone. Begleitet von Schlagzeuger Christian Rau, Bassist Jürgen Kockler und Gitarrist Rolf Detzen röhren die drei Damen in die Mikrofone: "Feed your Mind - and the Rest will follow". Das geht unter die Haut und trifft die Freunde guter Rockmusik mitten ins Mark."Six o'Rock" heißt die Wallerfanger Band, die am Vorabend von Allerheiligen beim Halloweenrock des Geislauterer Schlossparkvereins den Zuschauern im Dorfgemeinschaftshaus so richtig einheizt. Vor allem die Frontfrau mit der langen Lockenmähne ist kaum zu bändigen. Sie flitzt über die ganze Bühne, flirtet gelegentlich kurz mit den Männern im Publikum und beeindruckt mit ihrer markanten Rockröhre. Gesanglich stehen ihr die zurückhaltendere Jessi und die zwischen den Titeln sogar schüchtern wirkende Elli in nichts nach. Während sie bei "Six o' Rock" die Frau der poppigeren Titel wie "Walking on Sunshine" ist, schafft es Jessi mit ihrer vergleichsweise tiefen Stimme auch Songs überzeugend zu interpretieren, die sonst Männerstimmen vorbehalten sind. Wie zum Beispiel den Nickelback-Hit "How you remind me". Schade, dass sich in der Halloween-Nacht nicht mehr Zuschauer für die rasante Rock-Show der sechs Musiker interessierten, denn da war noch viel Platz im Konzertsaal des Dorfgemeinschaftshauses Geislautern. Die Band, allen voran die drei Frontfrauen, taten alles dafür, eine beeindruckende Show abzuliefern. "Singt ruhig ein bisschen mit", forderte Corinna auf, während sie sich ihre Akustik-Gitarre umhängte. "Ich kann zwar nur einen Akkord", scherzte sie - und schaffte dann doch mindestens vier verschiedene Griffkombinationen zu Kid Rocks "All Summer long" und "What's up" von den 4 Nonblondes. Spätestens beim abschließenden "Hey, hey hey" folgte das Publikum ihrer Einladung zum Mitsingen. "Klasse Mischung, gut gespielt", meint Timo Schneider aus Burbach: "Die Fahrt hierher hat sich gelohnt."al

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