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Völklinger Ortsvorsteherin ist gegen Steuer
„Für Lebewesen sollte man kein Geld verlangen“

Zwergschnauzer Leo bei Frauchen Monika Roth auf dem Schoß. Foto: Roth
Zwergschnauzer Leo bei Frauchen Monika Roth auf dem Schoß. Foto: Roth FOTO: Robert Roth
Völklingen. Leo hat jeden in der Familie im Griff, berichtet Völklingens Ortsvorsteherin Monika Roth über ihren Zwergschnauzer. Seit dem Frühjahr lebt der junge Hund im Haushalt, füllt er die Lücke, die Schnauzermix Sammy hinterlassen hat, als er 14-jährig starb. Monika Roth kocht täglich frisches Fleisch plus Gemüse für den bald einjährigen Rüden, „Kalbfleisch oder Hühnerbrust“. Zweimal pro Woche gibt es sogar ein Ei, genau wie für Vorgänger Sammy. Gerade hat Leo den ersten Schnee seines Lebens erlebt. „Er hat rein gebissen und probiert, ob man es essen kann“, berichtet Frauchen Roth. Wenn Leo nicht frisst oder schläft, spielt er mit seinen Stofftieren, etwa dem Kuschelnilpferd oder leistet Monika Roths Vater Gesellschaft, Therapie für den alten blinden Herrn. „Leo gibt ihm sogar Küsschen“.

Wie wichtig so ein Tier gerade auch für ältere Menschen, oft auch alleinstehend, ist, sieht Monika Roth in der Nachbarschaft. Auch kennt sie Menschen, die sich für ihren Hund das Geld vom Munde absparen. „Für Lebewesen sollte man eigentlich kein Geld, sprich Steuern, verlangen“, findet sie.



(af)