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Freunde PS-starker Maschinen feiern in Ludweiler

Ludweiler. Ganz im Zeichen des 30-jährigen Jubiläums stand das traditionelle Motorradtreffen des MSC Ludweiler an diesem Wochenende rund um Clubhaus am Warndtstadion. Dem Anlass entsprechend war die Zahl der Biker, die zum Geburtstagsfest nach Ludweiler gekommen waren, diesmal besonders groß Von SZ-Mitarbeiter Horst Lange

Ludweiler. Ganz im Zeichen des 30-jährigen Jubiläums stand das traditionelle Motorradtreffen des MSC Ludweiler an diesem Wochenende rund um Clubhaus am Warndtstadion. Dem Anlass entsprechend war die Zahl der Biker, die zum Geburtstagsfest nach Ludweiler gekommen waren, diesmal besonders groß. "Mehr als 150 waren es bestimmt", schätzte MSC-Vorsitzender Alfred Meier, der bereits 20 Jahre den Ludweiler Motorradfreunden vorsteht. Manch bewundernde Blicke zogen die chromblitzenden und PS-starken Kräder auf sich: Die "kleinen" Maschinen mit 600 Kubik, die schweren mit 1400 Kubikzentimeter Hubraum. Klangvolle Namen darunter: Alleine aus Neunkirchen waren 15 Motorradfreunde mit ihren Harley Davidsons gekommen. Kawasakis, Moto-Guzzis, Yamahas oder Zweiräder mit Beiwagen für die Motorradbraut strahlten, fein säuberlich aufgereiht, im Sonnenlicht. Gut angenommen wurde schon am Freitag die Ausfahrt mit 30 Maschinen, deren Fahrer über Saarlouis, Merzig und einen Abstecher nach Waldwisse die Schönheiten der Region genossen. Gern gesehene Gäste waren die Freunde des MSC Heidstock, die auch den stärksten Verein stellten und zusammen mit dem MSC Ludweiler alljährlich in Völklingen ein offizielles Motorradtreffen veranstalten. Als Schirmherr würdigte Oberbürgermeister Klaus Lorig den MSC Ludweiler als einen Club, der sich längst einen festen Platz in der Vereinslandschaft geschaffen habe. Im Bereich der Unfallprävention leiste der Verein hervorragende Dienste, daneben biete er sowohl geführte Touren in der Gruppe zur Erhaltung und Erweiterung der Fahrpraxis als auch Bildersuchfahrten und Tagesfahrten an.Die Freiwillige Feuerwehr führte beim Motorradtreffen einen simulierten Unfall von Motorrad und PKW vor. Sie zeigte, wie sowohl Zweiradfahrer- als auch Autofahrer geborgen werden können und wie wichtig es ist, dem Kradfahrer richtig den Helm auszuziehen. Thorsten Steinmetz wurde als Fahrer mit der weitesten Anfahrt geehrt: 740 Kilometer trennen seine Heimat, die Lutherstadt Wittenberg, vom Saarland. Nicht viel weniger Kilometer nehmen die Freunde aus Grunau bei Leipzig auf sich, um seit 1990 alljährlich nach Ludweiler zu reisen. Aber auch vom Comer See, aus der Schweiz und aus Luxemburg fanden sich die Motorradfans in Ludweiler wieder. Neben den Benzingesprächen wurde nach Kräften gefeiert. Für gute Stimmung sorgten die Marching Band Völklingen und am Abend die Live-Band Century Fox, ehe am Samstagabend ein großes Feuerwerk das Treffen der Motorradfahrer beschloss.