Flüchtlingen Hoffnung schenken

Luisenthal. Zwei Dutzend Zuhörer erlebten am vergangenen Donnerstag im Pfarr- und Jugendheim Luisenthal den Alltag afrikanischer Flüchtlinge mit, als Schwester Monique Vermandele (Foto: SZ), eine gebürtige Belgierin, in Wort und Bild aus ihrer Arbeit für das internationale katholische Missionswerk Missio berichtete

Luisenthal. Zwei Dutzend Zuhörer erlebten am vergangenen Donnerstag im Pfarr- und Jugendheim Luisenthal den Alltag afrikanischer Flüchtlinge mit, als Schwester Monique Vermandele (Foto: SZ), eine gebürtige Belgierin, in Wort und Bild aus ihrer Arbeit für das internationale katholische Missionswerk Missio berichtete. "Mach den Raum deines Zeltes weit!" Unter diesem Leitwort thematisiert Missio das Schicksal von gegenwärtig 42 Millionen afrikanischer Flüchtlinge. "Die Kirche ist in vielen Konfliktregionen Afrikas oft die einzige Institution, die sich an die Seite der Opfer stellt und sie beschützt", erklärten die Missio-Präsidenten Prälat Klaus Krämer und Pater Eric Englert zum Start der Kampagne. Schwester Monique konkretisierte dies in Luisenthal, indem sie das "Africa-Refugee-Programme" (ARP) vorstellte, das sie mit begründet hat und bis heute begleitet. Im ARP haben Flüchtlinge aus Ruanda, Burundi, dem Kongo und weiteren afrikanischen Krisengebieten nicht nur die Möglichkeit, ihre Familien wieder zu finden. Sie dürfen darüber hinaus mit Sozialarbeit und mit solidarischer Hilfe in 45 Gruppen rechnen. Schwester Monique: "Die Gruppen organisieren Kleinkredite, beispielsweise zum Aufbau eines Handwerks-Betriebes oder eines Handelsgeschäftes". Oft reiche die gegenseitige Hilfe aus, den Lebensunterhalt und die Miete zu sichern, aber nicht dafür, den Kindern eine vernünftige Schul- oder Berufsausbildung zu ermöglichen und die Folgen von Erkrankungen abzufedern. red