Fischer verlässt Wehrden

Regionalligist TTC Wehrden hat sich früh den Klassenverbleib gesichert. Trotzdem will der TTC weiter punkten. Noch ist seine Nummer eins, Alexander Fischer, dabei. Er wechselt zur kommenden Saison.

Zwei Auswärtsspiele binnen 18 Stunden muss der TTC Wehrden an diesem Wochenende in der Tischtennis-Regionalliga Südwest bestreiten. Am Samstag trifft der Tabellensechste um 19 Uhr in der Nähe von Stuttgart auf den Zweiten VfR Birkmannsweiler. Am Sonntag um 15.30 Uhr muss Wehrden südlich von Ulm gegen den Fünften SC Staig ran.

Das große Saisonziel Klassenverbleib hat der TTC zwar schon vor mehreren Wochen erreicht, dennoch verspricht Wehrdens Nummer eins, Alexander Fischer: "Das wird keine Kaffee-Fahrt. Wir legen nicht 300 Kilometer zurück, um zu verlieren. Wir wollen punkten." TTC-Vorstand Karlheinz Becker bestätigt: "Unser Ziel ist es, in den letzten drei Saisonspielen noch zwei Siege einzufahren." Diese drei Saisonspiele werden für Fischer die vorerst letzten für den TTC sein. Er wechselt zur neuen Saison in die erste luxemburgische Liga zu Union Luxemburg. Dort spielte Fischer bereits zwischen 2011 und 2014.

Fischer bleibt als Trainer

Im Vergleich zur 4:9-Niederlage gegen den TSV Wendlingen am letzten Spieltag kann der TTC an diesem Wochenende wieder in Bestbesetzung antreten. Lukas Kurfer und Arnoldas Domeika sind nach überstandener Krankheit wieder fit. Auch Wehrdens Nummer zwei, Ludvik Persolja, ist wieder an Bord. Insbesondere mit Birkmannsweiler hat der TTC noch eine Rechnung offen. "Wir haben in der Hinrunde mit 7:5 geführt, aber am Ende 7:9 verloren. Da würden wir schon gerne Revanche nehmen", sagt Fischer. Aber auch die Partie gegen den SC Staig ist für Wehrden interessant. Mit einem Sieg könnte der TTC den Tabellenfünften noch überholen.

Doch selbst wenn die Wehrdener an diesem Wochenende sieglos bleiben, wäre das für sie kein Beinbruch: "Dass wir den Klassenverbleib so früh und aus eigener Kraft klargemacht haben, war stark. Als wir nach der Hinrunde mit 10:8 Punkten auf Platz fünf standen, waren wir selbst überrascht", sagt Fischer. Er ergänzt: "Unsere Neuzugänge Ludvik Persolja und Arnoldas Domeikas haben wie unser 16-jähriges Talent Michael Schwarz eine tolle Entwicklung genommen."

Mit seiner persönlichen Saisonbilanz kann Fischer ebenfalls zufrieden sein kann. Der 31-Jährige hat in der laufenden Runde 18 seiner Einzel gewonnen, nur zehn verloren. Im Doppel kommt Fischer für den TTC mit verschiedenen Partnern sogar auf beeindruckende 16 Siege bei nur zwei Niederlagen. Diese starken Leistungen werden sie in Wehrden sicherlich vermissen, doch ganz verzichten muss der Verein auf Fischer auch in Zukunft nicht: "Als Trainer bleibe ich dem TTC erhalten."

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