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Feuerwehr-Sportler im Meisterschaftsstress

Völklingen. Ein Platz auf dem Treppchen? Nein, das hatten die Völklinger Feuerwehrsportler auch nicht erwartet. Aber bei den Deutschen Meisterschaften in Rostock schlugen sich zwei Mannschaften aus der Hüttenstadt sehr wacker. red/dd

Ein Jahr lang hatten sie intensiv trainiert. Und am vorigen Wochenende wurde es ernst: Zwei Mannschaften aus Völklingen und eine aus Saarlouis traten erstmals an bei den Deutschen Feuerwehrmeisterschaften. Zum Austragungsort Rostock entsandte Völklingen ein A-Team - das bedeutet, dass vorwiegend jüngere Wehrleute dabei sind, wie der Ludweiler Wehrführer Thomas Roth erläutert - und ein B-Team; dabei sind alle Mitglieder älter als 30 Jahre.



Den ersten Start legte die Völklinger B-Mannschaft mit 46,9 Sekunden hin. Die A-Mannschaft brauchte 50,4 Sekunden. Am Folgetag stand ein Kuppel-Cup auf dem Wettkampfplan. Völklingen B erreichte hier Platz 24, Völklingen A Rang 18. Beim Hauptwettbewerb schließlich schaffte Völklingen B den Löschangriff in 48,66 Sekunden. Für Völklingen A, berichtet Roth, sei es beim Wettkampf nicht so gut gelaufen wie im Schlusstraining, sie benötigten 61,59 Sekunden. Und dann folgte der Staffellauf - dabei galt es, über einen Schwebebalken zu gelangen, eine 1,6 Meter hohe Mauer zu überwinden und ein acht Meter langes Rohr zu durchqueren. Jeder Teilnehmer, erklärt Roth, läuft mit Helm und Sicherheitsgurt eine Strecke von 50 Metern; als Staffelstab dient ein Löschrohr.

Medaillen gibt es bei Feuerwehr-Meisterschaften stets für alle Teilnehmer-Teams. Völklingen B brachte eine silberne mit nach Hause (Platz 9 unter 18 Mannschaften), Völklingen A eine bronzene (Platz 44 unter 50 Teams).