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| 20:29 Uhr

Die Landesbeste kommt aus Völklingen
„Es war so ein Familiending“

Jasmina Jakobs aus Völklingen ist die landesbeste Auszubildende als Kauffrau für Express-, Kurier- und Postdienstleistungen. Inzwischen arbeitet sie in der Disposition, hier im Zustellstützpunkt Saarbrücken mit Zusteller Christian Schröter.
Jasmina Jakobs aus Völklingen ist die landesbeste Auszubildende als Kauffrau für Express-, Kurier- und Postdienstleistungen. Inzwischen arbeitet sie in der Disposition, hier im Zustellstützpunkt Saarbrücken mit Zusteller Christian Schröter. FOTO: BeckerBredel
Völklingen. Der Opa war bei der Post, beide Eltern waren bei der Post. Und Jasmina Jakobs ist nun auch bei der Post und will dort bleiben. Jasmina war landesbeste Auszubildende und trägt nun auch schon eine Menge Verantwortung.

Als Aushilfsbriefträgerin in Großrosseln startete die Postkarriere der 25-jährigen Jasmina Jakobs aus Völklingen. Als Landzustellerin sammelte sie während des Studiums erste Erfahrungen bei der Post und war schließlich so begeistert, dass sie das Studium aufgab und zur Deutschen Post wechselte. Nach zweijähriger Ausbildung als Zustellerin folgte die nochmal zweijährige Ausbildung zur Kauffrau für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen, die sie 2017 als Landesbeste abschloss. Von der IHK Saarland wurde sie dafür bei der Bestenfeier ausgezeichnet.

„Es war so ein Familiending“, sagt die junge Völklingerin heute. Der Opa war bei der Post, beide Eltern waren bei der Post. Und nun ist sie es auch und will es bleiben. „Ich arbeite aktuell als Personaldisponentin in St.Wendel“, wo sie jeden Tag hinfährt, um die Dienste der rund 300 Postzusteller im Landkreis zu koordinieren. Weil sie selbst Briefe ausgetragen hat, kennt sie die täglichen Probleme und ist Ansprechpartnerin für Urlaub, Krankheit, den normalen Tagesdienst und Unvorhergesehenes. „Wenn das Postauto streikt, werde ich angerufen. Wir ,Personalis’ sind die ersten Ansprechpartner und vermitteln dann an den Fuhrpark“, erzählt die Postbedienstete, die heutzutage – nach der Privatisierung – nicht mehr Postbeamtin werden kann.

„Die Beamten laufen bei der Post aus. Trotzdem sind die Jobs sicher und die Aufstiegschancen gut“, sagt Ausbilder Hermann Stillenmunkes, der für 26 Auszubildende verantwortlich ist. Jedes Jahr stelle die Post Azubis ein, und wer geeignet sei, werde sicher übernommen. An Nachwuchs mangele es nicht. Die Post werbe aber auch dafür und gehe auf Ausbildungsmessen. Wer gut sei, könne ins Talentprogramm aufgenommen werden. Auch duale Studien seien möglich.

Diese Chancen hat auch Jasmina Jakobs, die am Deutsch-Französischen-Gymnasium Abitur machte und als landesbeste Auszubildende ihre Vorgesetzten überzeugte. „Ich will jetzt aber erst mal normal arbeiten“, sagt Jasmina Jakobs. In ihrer Freizeit betätigt sie sich sportlich als Kickboxerin, und ihr kräftiger Händedruck passt zu der  selbstbewussten jungen Frau.

Filigranes liegt ihr aber auch. Sie zeichnet gerne und im Büro von Hermann Stillenmunkes hängt ein Bild von ihr „für den besten Ausbilder der Welt“.