Erstmals „Zukunftspreis“ der Völklinger Energiestiftung vergeben

Auch kleine Projekte zählen : Erstmals „Zukunftspreis“ vergeben

Die Energiestiftung Völklingen bedenkt zehn Vereine, Arbeitsgemeinschaften und Schulen mit 15 000 Euro.

Die Energiestiftung der Völklinger Stadtwerke hat am Mittwoch zum ersten Mal den „Zukunftspreis“ vergeben – insgesamt 15 000 Euro. Je 1500 Euro gehen an zehn Völklinger Vereine, Arbeitsgemeinschaften und Bildungseinrichtungen. Ausgezeichnet wurden bei einer Feier im Kundencenter der Stadtwerke in vier Kategorien „herausragende Projekte, die das gesellschaftliche Leben in den Bereichen Sport, Bildung, Kultur und Soziales fördern“, heißt es in der Pressemitteilung der Stadtwerke. Eine Jury gab es nicht, Preisträger wurden die zehn Bewerber, die bei einer Abstimmung im Internet – wo sie sich und ihre Projekte vorstellen konnten – die meisten Stimmen sammelten.

Dreimal wurde der Preis im Bereich Bildung vergeben: Das Warndt-Gymnasium ist unter dem Motto „Global denken, lokal handeln“ eine Projektschule der Unesco, also der Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur.

In diesem Rahmen haben sich Schüler des Gymnasiums bisher an fast 30 Projekten zu den Themen Umwelt, Nachhaltigkeit und Müllvermeidung beteiligt. Die Völklinger Funkamateure des Deutschen Amateur Radio Clubs wurden gewürdigt, weil sie Schüler praxisnah ausbilden und spielerisch die Grundlage der Technik vermitteln. Der Tierschutzverein wurde für seine Aufklärungskampagne  „Gesundheit braucht Verantwortung“ geehrt.

In der Kategorie Sport gab es zwei Preisträger: Der Turnverein Lauterbach wurde für seine Kinder- und Jugendarbeit und sein Naturschutz-Engagement ausgezeichnet, der SV Wehrden für Kinder- und Jugendförderung und weil er sich mit 30 Kindern gezielt für das kulturelle Miteinander einsetzt. Die vier Preisträger aus dem Bereich Kultur sind der Musikverein Lauterbach, der auch in der freien Natur musiziert, die Aktion „Lebenswertes Völklingen“, die sich der Stadt-Verschönerung verschrieben hat, der Orgelbauverein St. Eligius für sein grenzüberschreitendes Orgelfestival gemeinsam mit der Völklinger Partnerstadt Forbach sowie der Verein „KulturGut Völklingen“, der etwa für die künstlerische Gestaltung mehrerer Stromversorgungskästen sorgte. In der Kategorie „Soziale Verantwortung“ ging das Preisgeld an den Verein „Tiere in Not“, der sich dafür einsetzt, Tieren bei Bedarf ein neues Zuhause zu geben.

Bürgermeister Christof Sellen in seiner Funktion als Vorstandsmitglied sowie Stadtwerke-Geschäftsführer Julian Wollscheidt in seiner Funktion als Vorstandsvorsitzender der Stiftung überreichten die Preisgelder und Pokale. Gesellschafter der Stiftung sind neben den Stadtwerken das kommunale Energieunternehmen Enovos Deutschland AG und die VSE AG.

Der Preis, so Bürgermeister Sellen, solle künftig jährlich vergeben werden. Ziel der seit dem Jahr 2003 bestehenden Völklinger Energiestiftung sei es, Projekte und Einrichtungen in der Stadt zu fördern, die das Leben bereichern und die Stadt lebenswert sowie fit für die Zukunft machen.

www.voelklinger-energiestiftung.de

Mehr von Saarbrücker Zeitung