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| 20:21 Uhr

Die Stadt Völklingen sammelt nur noch ein
Entsorgungsverband Saar will beim Kompost zulangen

Völklingen. Die Völklinger bleiben laut Stadtverwaltung noch bis 2020 von fälliger Gebührenerhöhung bei Grünabfällen verschont.

(tan) Über die Kompostierungsanlage in Fürstenhausen wurde im Ortsrat Völklingen diskutiert. Auf Antrag der CDU berichtete Fachbereichsvorstand Ulf Hoffmann über die aktuelle Entwicklung. Etwa 1000 Tonnen Grünschnitt werden jährlich angeliefert. 500 Tonnen stammen von Privatleuten. Und 500 Tonnen kommen von der Stadt selbst. Dabei handelt es sich um Material, das etwa auf Friedhöfen und Parks anfällt. Dort wird auch Kompost verarbeitet, der auf der Anlage produziert wird.

Aufgrund städtischer Sparzwänge wird seit August 2015 eine Gebühr bei der Anlieferung von Grünabfällen erhoben, erläuterte Hoffmann. Im Jahr 2016 verzeichnete die Stadt Gebühreneinnahmen in Höhe von 32 000 Euro. Ein halber Kubikmeter kostet den Bürger zwei Euro. Mittelfristig werden die Völklinger wohl tiefer in die Tasche greifen müssen. Grund für den prognostizierten Gebührenanstieg ist eine Gesetzesänderung.

Die Grüngut-Verwertung im Saarland wird neu geregelt. Die Kommunen sind ab Januar 2018 nur noch für das Sammeln des privaten Grünschnitts zuständig. Die Abfuhr sowie die Verwertung übernimmt der Entsorgungsverband Saar (EVS). Diese Dienstleistung stellt er den Städten und Gemeinden dann in Rechnung. „Es wird keine billige Sache“, betonte Hoffmann. Dank einer Fristverlängerung greife die Neuregelung in Völklingen erst 2020.

Immerhin: Anders als in vielen anderen Kommunen sind in Völklingen keine zusätzlichen Investitionen in die Kompostierungsanlage nötig. Die zukünftig vorgeschriebenen Standards werden bereits erfüllt. „Unsere Anlage ist offiziell genehmigt“, sagte Ulf Hoffmann.

Zurzeit überlegt die Verwaltung, wie es 2020 weitergeht. Angedacht ist eine Aufsplittung mit räumlicher Trennung. Die Stadt und die Gewerbetreibenden könnten ihren Grünschnitt weiter in der Anlage in Fürstenhausen abliefern. Die Grünabfälle der Bürger würden dann unter der Regie des Entsorgungszweckverbandes Völklingen (EZV) an anderer Stelle gesammelt, womöglich in dessen Wertstoffhof in Fürstenhausen. „Zur Zeit laufen Gespräche“, erklärte Hoffmann mit Blick auf die Pläne.

(TAN)