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Entlastung für die Haydnstraße

Völklingen. Akute Parknot herrscht rund um Kindertagesstätte und Grundschule Haydnstraße. Die Stadt will nun zehn neue Parkplätze anlegen. Derweil hat ein Anlieger bereits zehn Parkplätze zu viel. Bernhard Geber

Die Parksituation rund um Kindertagesstätte und Grundschule Haydnstraße ist sehr beengt, und die Beschwerden häufen sich. Die Stadt will nun zur Entlastung zehn neue Parkplätze auf einem bisherigen Grünstreifen an der Gärtnerstraße anlegen und von dort aus eine Direktverbindung durch den Bürgerpark schaffen: mit einer kleinen Treppe und einem Pfad, der auf einen bereits vorhandenen Fußweg führt.

Direkt im Anschluss an diese Grünfläche finden sich bereits 15 asphaltierte Parkplätze . Sie gehören der Eigentümergemeinschaft Krichel, die die gegenüberliegenden Häuser Gärtnerstraße Nr. 7 und 9 besitzt. Angelegt wurden diese Parkplätze - auf Anweisung der Stadt - für die Sozialstation, die dort bis Ende 2007 saß und dann nach Fenne umzog. Fünf Parkplätze braucht man derzeit noch für den Eigenbedarf, sagt Hans-Roland Krichel. Zehn Plätze seien überflüssig geworden und sind derzeit mit Flatterband ("gegen Missbrauch durch Lkws") abgesperrt. Die Eigentümergemeinschaft hatte vom Vorhaben der Stadt Wind bekommen. Sie bot der Stadtverwaltung an, stattdessen ihre zehn Parkplätze zu mieten. Doch im Rathaus lehnte man dankend ab: Es sei wesentlich vorteilhafter, eine einmalige Investition zu tätigen, als auf Dauer Mietaufwendungen leisten zu müssen.

Hans-Roland Krichel versteht diesen Vergleich nicht. Das Mietangebot sei auf 15 bis 20 Euro pro Platz im Monat, maximal 2000 Euro im Jahr, hinausgelaufen. Jedoch man habe nicht mal weiter verhandelt. Und die Herrichtung neuer, asphaltierter Parkplätze ("in Verbundstein etwas teurer") komme pro Stück überschlägig auf 1500 bis 1800 Euro.

Aber Oberbürgermeister Klaus Lorig (CDU ) bestätigte nun die Entscheidung seiner Mitarbeiter. An die Eigentümergemeinschaft Krichel seien gegebenenfalls 200 Euro pro Monat zu entrichten gewesen. Demgegenüber komme der Neubau auf 10 000 bis 12 000 Euro. Man rechne dabei mit einem Nutzungszeitraum über 20 Jahre. Zudem sei die Stadt dann auch unabhängig von einer eventuellen Kündigung.