In Völklingen und im Warndt: Entdeckungen in nächster Nähe

In Völklingen und im Warndt : Entdeckungen in nächster Nähe

Wie man die Ferien in Völklingen und im Warndt noch nutzen kann.

(red/dd) Noch zwei Wochen Ferien. Was hat die Region denen, die daheim geblieben sind, in dieser Zeit noch zu bieten? Eine ganze Menge. Bei  Völklinger Kultur unter freiem Himmel fängt es an, mit Summer-Open-Airs im Schillerpark am Montagabend (19.30 Uhr), mit dem für Kinder reizvollen Klamauk unterm Schirm auf dem Kolpingplatz am  Mittwochnachmittag (15 Uhr), mit den City-Open-Air-Konzerten im Pfarrgarten am Donnerstagabend (19.30 Uhr) und mit dem freitäglichen Hüttenjazz auf dem Zimmerplatz des Weltkulturerbes (18 Uhr).

Ein Besuch im Hütten-Denkmal lohnt sich auch sonst. Zum Beispiel an diesem Mittwoch. Denn dann führt Manfred Baumgärtner durchs Industriedenkmal (Beginn 15 Uhr) und berichtet aus seinem einstigen Alltag dort – er war mal Hochöfner und hat am 4. Juli 1986 den letzten Völklinger Hochofen abgeschaltet. Baumgärtners Führung ist der letzte Teil der Reihe „Hüttenarbeiter erzählen aus ihrem Arbeitsleben“.

Die Wetterfrösche sagen für den Rest der Ferien nicht gerade Hochsommergluthitze voraus. Ideales Wetter zum Wandern: Am Sonntag, 6. August, führt der Großrosseler Wege-Scout Harald Schambil Interessierte rund drei Stunden lang über den Warndt-Wald-Weg. Treffpunkt ist um 11 Uhr vor dem Forstgarten Karlsbrunn. Die sieben Kilometer lange Strecke führt zur idyllischen Sprossmannsquelle, zum Grohbruchtal mit schöner Aussicht, zu echten Wasserbüffeln und schließlich zum Nikolausweiher. Das Ganze kostet nichts, aber es gibt am Schluss eine Hutsammlung. (Anmeldung erwünscht bei Nadia Haag im Rathaus, Tel. (0 68 98) 4 49-1 12 oder -1 23, E-Mail: nadia.haag@grossrosseln.de.

Am Sonntag drauf, dem 13. August, lädt  Wanderführer  Schambil zu einer Ganztagswanderung ein. Die Strecke, rund 25 Kilometer lang, folgt dem Warndt-Wald-Weg und dem Schäfertrail. Unterwegs erfahren die Wanderer eine Menge über die Geschichte der ehemaligen Bergbauregion. Und darüber,  warum die Schäferei auch heute noch wichtig ist für die Landschaftspflege. Los geht’s um 9.30 Uhr auf dem Parkplatz beim Jagdschloss Karlsbrunn. Die Kosten belaufen sich auf 28 Euro pro Mitwanderer (inklusive Verpflegung); Tickets über die Agentur Erlebnisraum, Tel (06 81) 7 09 41 95 oder online unter shop.agentur-erlebnisraum.de.

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