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Eine Niederlage, die nicht tragisch ist

Eine Niederlage, die nicht tragisch ist

Tischtennis-Regionalligist TTC Wehrden hat sein Heimspiel gegen den Tabellendritten TSG Kaiserslautern mit 5:9 verloren. "Eine Niederlage ist nie schön. Aber ehrlich, so tragisch ist das für uns nicht", sagte TTC-Vorstand Karlheinz Becker.

Am Spieltag zuvor hatte Wehrden mit einem 9:4-Sieg gegen den TTC Bietigheim den Klassenverbleib perfekt gemacht. Die Saarländer werden die Saison im schlechtesten Fall als Tabellensiebter abschließen. "Dass wir die Klasse als Aufsteiger so souverän halten, hätten wir nicht für möglich gehalten. Wir stehen vor Mannschaften, die den drei- oder vierfachen Etat von uns zur Verfügung haben", erklärte Becker.

Die Partie gegen Kaiserslautern in der Kulturhalle in Wehrden war knapper, als es das Ergebnis vermuten lässt. Sieben Spiele wurden im fünften Satz entschieden. Drei davon gingen an den TTC, vier an die Gäste. Besonders umkämpft war das Spiel von Wehrdens Ludvik Persolja gegen Kaiserslauterns Spitzenspieler Toru Takahashi. Im fünften Satz führte der 20 Jahre alte Persolja mit 9:7, musste sich aber noch mit 10:12 geschlagen geben. "Ein Wahnsinnsspiel für die Zuschauer", sagte Becker.

Das nächste Spiel des Tabellensechsten Wehrden ist am 3. April (13 Uhr). Dann ist der Tabellensiebte TSV Wendlingen zu Gast, der vier Punkte weniger hat.