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Die Wasserpumpe war der absolute Star

Die Wasserpumpe war der absolute Star

Völklingen. Die leistungsstarke Wasserpumpe, die den Katastrophenschützern des Technischen Hilfswerks (THW) beim Unwettereinsatz vor wenigen Wochen wertvolle Dienste geleistet hat, war am Wochenende der Star beim zweitägigen THW-Sommerfest der Ortsgruppe Völklingen-Püttlingen auf dem THW-Gelände neben dem Wasserwerk am Simschel am Völklinger Ortsrand

Völklingen. Die leistungsstarke Wasserpumpe, die den Katastrophenschützern des Technischen Hilfswerks (THW) beim Unwettereinsatz vor wenigen Wochen wertvolle Dienste geleistet hat, war am Wochenende der Star beim zweitägigen THW-Sommerfest der Ortsgruppe Völklingen-Püttlingen auf dem THW-Gelände neben dem Wasserwerk am Simschel am Völklinger Ortsrand. Viele Besucher wollten dieses moderne Gerät, das pro Minute bis zu 15 000 Liter Wasser fördern kann, einmal aus der Nähe sehen. "Um mal kurz einen Keller auszupumpen, ist diese Pumpe natürlich viel zu groß, aber beim Starkregen vor drei Wochen konnten wir sie gut gebrauchen", so der Ortsbeauftragte Dominik Schmitt, der die 80 aktiven Helfer und die 35 THW-Jugendlichen in der Ortsgruppe Völklingen-Püttlingen anführt."Das Wetter passt, heute Abend spielt die Band Splended, ich bin überzeugt, die Hütte wird wieder richtig voll", vermutete er am Samstagmittag kurz nach dem Fassanstich. Kinder vergnügten sich zum Beispiel beim lustigen Entenfischen, während es für die Erwachsenen neben der modernen Hochleistungspumpe auch fast antik anmutende Ausrüstungsgegenstände zu bewundern gab. Josef Warken hat die entsprechende Ausstellung vorbereitet. Während heute alle Welt gleich zum Handy greift, möchte er auf das bewährte Feldtelefon nicht verzichten: "Das funktioniert immer - garantiert." Weitere sehenswerte Stücke seiner Ausstellung: "Die historische Zwei-Mann-Kettensäge von Stihl, das Brunnenbohrgerät, der noch immer funktionstüchtige Feld-Kochherd, der mit Diesel betrieben wird."In ihren Hallen im meist kühlen und idyllischen Simscheltal fühlen sich die technischen Helfer, deren Einsatzgebiet sich über den gesamten Warndt und weite Teile des Köllertals erstreckt, richtig wohl. Ideal sei es allerdings nicht, meint Schmitt: "Wenn im Simschel Veranstaltungen sind, kommen wir oft kaum raus, weil die Zufahrtsstraße zugeparkt ist." Bei kräftigen Stürmen komme gelegentlich noch hinzu, dass die Helfer bereits erste Bäume von der Straße räumen müssen, ehe sie die Hauptstraße, die Völklingen und Köllerbach verbindet, erreicht haben.