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Das Spannendste wird nicht öffentlich beraten.
Die Polizei soll in die Post

Die Stadt hat das Postgebäude am Markt, das in in unmittelbarer Nachbarschaft zum Neuen Rathaus liegt, gekauft und will nun dort Räume an die Polizeiinspektion Völklingen vermieten..
Die Stadt hat das Postgebäude am Markt, das in in unmittelbarer Nachbarschaft zum Neuen Rathaus liegt, gekauft und will nun dort Räume an die Polizeiinspektion Völklingen vermieten.. FOTO: Oliver Morguet
Völklingen. Völklinger Stadtrat diskutiert heute Abend über Bebauungsplan. Von Bernhard Geber

(er) Heute Abend will der Stadtrat in öffentlicher Sitzung (ab 17 Uhr, Neues Rathaus, Großer Saal) einen Bebauungsplan beschließen, der einen Einzug der Polizeiinspektion Völklingen in das Postgebäude am Markt ermöglicht.


Die Stadt hatte dieses Gebäude, das nur noch teilweise von der Post genutzt wird, vor Jahren für 350 000 Euro gekauft. Derzeit werden die Räume noch als Ausweichquartier für den Kindergarten St. Eligius benutzt, bis dieser – voraussichtlich im Sommer – wieder in sein früheres Domizil in der Hofstattstraße einziehen kannn. Laut Oberbürgermeister Klaus Lorig (CDU) ist es am bisherigen Sitz in der Cloosstraße für die Polizei zu eng geworden. Zudem benötige die Inspektion zwei getrennte Ein- und Ausfahrten, was an der Cloosstraße nicht zu realisieren sei.

Die Sitzung steht weiter im Zeichen eines großen Stühlerückens in der SPD-Stadratsfraktion. Erik Ros­kothen hat sein Mandat abgegeben. Roskothen kandidiert als Bürgermeister und hätte bei der bald anstehenden Kampfabstimmung im Stadtrat als Betroffener nicht mit abstimmen können. Für ihn rückt der frühere Polizeichef Werner Michaltzik in den Rat nach. Und es gibt ein Wiedersehen mit Margot Haselmann. Nach mehrjähriger Unterbrechung ersetzt sie Dagmar Girlinger, die aus dem Rat ausgeschieden ist.

Das Interessanteste ist aber im folgenden, nicht öffentlichen Teil der Sitzung zu erwarten. Dort stehen die Umbaupläne des 1. FC Saarbrücken im Hermann-Neuberger-Stadion zur Diskussion. Weiter geht es um das Ansinnen der evangelischen Kirchengemeinde Völklingen-Warndt, den Kooperationsvertrag für das Gemeindehaus Fürstenhausen zu verlängern. Bisher zahlte die Stadt 50 000 Euro pro Jahr dafür, dass die Vereine das Haus nutzen können.