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Die Personalnot hält an

Völklingen. Dieter Gräbner

Pessimisten würden sagen: Seit fünf Spielen ist der Fußball-Oberligist SV Röchling Völklingen sieglos. Den letzten Dreier gab es am 1. November beim 3:2-Sieg gegen den TuS Mechtersheim. Optimisten hingegen würden sagen: In den vergangenen sechs Spielen gab es nur eine Niederlage (1:2 beim FSV Salmrohr). Völklingens Trainer Günter Erhardt sagt allerdings: "Das interessiert mich alles nicht. Wichtig ist, dass wir am Samstag gewinnen." Und damit hat er Recht, denn Völklingen hat an diesem Samstag, 15.30 Uhr, bei der SpVgg Burgbrohl ein sogenanntes Sechs-Punkte-Spiel vor der Brust.

Burgbrohl liegt mit 22 Zählern auf dem ersten Abstiegsplatz, Völklingen ist mit 30 Punkten Zehnter. Bei einer Völklinger Niederlage wurde der Abstand auf fünf Punkte schrumpfen, bei einem Völklinger Sieg auf elf Punkte anwachsen. "Das wird ein richtig schwerer Kampf", prophezeit Günter Erhardt. Burgbrohl hat sich im Winter mit Torjäger Lukas Püttmann verstärkt, der ein Mitgarant dafür war, dass die Brohltaler nach ihrem Aufstieg vor zwei Jahren eine sensationell gute Saison spielten. Im Sommer 2014 wechselte Püttmann dann zum Regionalligisten Eintracht Trier und kehrte jetzt ins Brohltal zurück.

Völklingen hingegen geht personell weiterhin auf dem Zahnfleisch. Der Einsatz von Patrick Jantzen (Zehenverletzung), Pascal Stelletta (Muskelverhärtung) und Holger Klein (Bluterguss in der Wade) ist fraglich. Wenigstens ist Sammer Mozain nach überstandener Grippe in Burgbrohl wieder dabei. "Die drei Spiele nach der Winterpause (gegen Hertha Wiesbach, Burgbrohl , SC Idar-Oberstein, Anm. d. Red.) sind enorm wichtig, wenn wir den Abstand nach unten nicht enger werden lassen wollen", sagt Günter Erhardt.