| 19:14 Uhr

Die nächste Ohrfeige vom Angstgegner

Völklingen. Erstmals glückte dem SV Röchling Völklingen am Sonntag ein Tor gegen den FK Pirmasens II. Freuen konnten sich die Spieler darüber nicht. Zum dritten Mal in Folge gab es gegen die Reserve des Regionalligisten eine Niederlage mit drei Toren Unterschied. Nach zwei 0:3-Heimschlappen hieß es nun 1:4 (0:2) in Pirmasens - für den Tabellendritten der Fußball-Oberliga ein Rückschlag im Aufstiegsrennen. Und für den Trainer ein Ding der Unmöglichkeit. "Wir haben eine Vielzahl an Chancen nicht genutzt und den Gegner zu den Toren eingeladen. Die Pirmasenser waren brutal effektiv, haben drei Mal aufs Tor geschossen und vier Treffer erzielt", sagt Günter Erhardt. David Benedyczuk

Erstmals glückte dem SV Röchling Völklingen am Sonntag ein Tor gegen den FK Pirmasens II. Freuen konnten sich die Spieler darüber nicht. Zum dritten Mal in Folge gab es gegen die Reserve des Regionalligisten eine Niederlage mit drei Toren Unterschied. Nach zwei 0:3-Heimschlappen hieß es nun 1:4 (0:2) in Pirmasens - für den Tabellendritten der Fußball-Oberliga ein Rückschlag im Aufstiegsrennen. Und für den Trainer ein Ding der Unmöglichkeit. "Wir haben eine Vielzahl an Chancen nicht genutzt und den Gegner zu den Toren eingeladen. Die Pirmasenser waren brutal effektiv, haben drei Mal aufs Tor geschossen und vier Treffer erzielt", sagt Günter Erhardt.


Das erste der vier Gegentore war besonders bitter: Nach einer Standardsituation köpfte Völklingens Moritz Zimmer den Ball in den Winkel des eigenen Tors. Der nach einer Erkältung wieder spielende Röchling-Torwart Sebastian Buhl war chancenlos (23. Minute).

Während Völklingen in der Folge immer wieder an der Abwehr oder Torwart Matthias Gize scheiterte, präsentierten sich die Gastgeber eiskalt. Kevin Rose legte nach einem Konter das 2:0 nach (32.). "Der Spielverlauf war denkbar schlecht. Erst das Eigentor, dann der Konter. Wir wollten unbedingt gewinnen und haben anfangs vielleicht zu viel riskiert", erklärt Erhardt.



In der zweiten Halbzeit brachte Erhardt mit Artur Schneider und Marvin Wollbold neue Offensivkräfte für Dominic Altmeier und Samir Louadj. Dadurch wurde das Spiel im Ansatz besser. Im Abschluss war aber Pirmasens II erfolgreicher. Jonas Singer traf zum 3:0 (68.). Danach glückte Völklingen nach 341 Minuten das erste Tor in einem Spiel gegen Pirmasens: Schneider, der nach seiner Einwechslung viel Schwung brachte, nutzte eine Flanke von Christian Frank - das 1:3 (72.). Pirmasens II legte jedoch durch einen von Dennis Krob verwandelten Elfmeter das 4:1 nach (86.).

"Es war eine unnötige Niederlage, die wir schnell abhaken müssen. Pirmasens wird bestimmt nicht mehr unser Lieblingsgegner", erklärt Erhardt. Durch die vierte Saisonniederlage liegt seine Mannschaft wieder sieben Zähler hinter Spitzenreiter Schott Mainz und drei hinter dem Tabellenzweiten TuS Mechtersheim auf dem Relegationsplatz. Am kommenden Samstag, 15.30 Uhr, steht das Saarderby gegen Saar 05 Saarbrücken im Hermann-Neuberger-Stadion an. "Das wir eine emotional andere Nummer", sagt Erhardt mit Blick auf einige Ex-Völklingen in Diensten von Saar 05.