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Genial – fast
Der geniale Blubber-Blasen-Sekt-O-Mat

FOTO: SZ / Robby Lorenz
Heimwerker-Ideen haben ihren Charme. Aber auch wenn sie halbwegs funktonieren, führen sie leider nicht immer zu Genüssen. Von Marco Reuther

Genug ist genug – jetzt muss sie dran glauben! Lange stand sie im Kühlschrank, die Flasche Sekt, doch nun soll sie ihr perlendes Leben in einem Paar piekfeiner Sekt-Kelche aushauchen. Doch dann das, was wohl jeder schon Mal erlebt hat: So richtig perlen tut er nicht mehr, der Sekt – war wohl ein wenig „überlagert“.


Aber als Zeitungsredakteur ist man natürlich mit allen Klickerwassern gewaschen und hat sogleich die rettende Idee: Wir haben zuhause neben der Spüle so ein Sprudelgerät. Normalerweise kommt da das gute Kranewasser rein, wird dann durch einen Druck aufs Knöpfchen mit Kohlensäure versetzt und kommt als Sprudelwasser wieder raus. Und was mit Wasser funktioniert, das wird ja wohl auch mit Sekt zum Erfolg führen, oder?

Also hinein mit der popelig perlenden Plörre in die praktische Plastikflasche, die an die Öffnung des Sprudelomaten geschraubt wird. Aber bevor wir richtig Gas, respektive Kohlensäure, geben, positionieren wir den Sprudelomaten lieber über der Spüle – was sich als richtig erweist, denn eine ordentliche Fontäne schießt erstmal in den Ausguss.



Und dann genießen wir den ersten Schluck frisch aufbereiteten Sekt, und wir müssen feststellen: Es war wirklich eine ganz vorzügliche Idee gewesen … – den Sprudelomaten über den Ausguss zu halten.