Der Druck fällt ab

„Dass wir die Klasse halten, war vor der Saison nicht selbstverständlich“, sagt Alexander Saunus. Er spielt mit Aufsteiger Völklingen nach dem 24:20 (12:7)-Sieg gegen Kastellaun/Simmern auch in der kommenden Saison in der Oberliga.

Die HSG Völklingen hat ihr Saisonziel erreicht. Durch den 24:20 (12:7)-Erfolg am vergangenen Samstag im Heimspiel gegen Mitaufsteiger HSG Kastellaun/Simmern hat die Mannschaft den Klassenverbleib in der Handball-Oberliga geschafft. Dementsprechend ausgelassen fiel die Feier der Spieler in der Hermann-Neuberger-Halle aus. "Da fällt eine ganze ganze Menge Druck von einem ab. Dass wir die Klasse halten, war vor der Saison nicht selbstverständlich. Aber nach unseren guten Ergebnissen in der Hinrunde wussten wir, dass wir konkurrenzfähig sind. Alle haben fest daran geglaubt, dass wir nicht absteigen", erklärte Alexander Saunus. Der Völklinger Rückraumspieler ergänzte: "Jetzt wollen wir in den letzten beiden Saisonspielen noch einmal Gas geben und unseren Platz im Mittelfeld der Tabelle halten."

Im Angriff ratlos

Die erste höhere Führung zum 6:3 erspielten sich die Völklinger bereits nach wenigen Minuten. Danach machten sich allerdings Unkonzentriertheiten breit. Die Gäste konnten zum 6:6 ausgleichen. "Wir wussten plötzlich nicht mehr, was wir im Angriff machen sollen. Deshalb kam die Auszeit zum richtigen Zeitpunkt", erklärte Saunus. Sein Trainer Berthold Kreuser hatte die Auszeit genommen, um Umstellungen vornehmen zu können. Kreuser hatte ein gutes Händchen, denn fortan war seine Mannschaft sowohl in der Deckung als auch im Angriff präsenter.

Nach der 9:7-Führung der Gastgeber war es allen voran Mathieu Geoffroy, der mit seinen Würfen aus dem Rückraum die Abwehr der Gäste vor Probleme stellte. Die HSG Völklingen legte bis zur Halbzeit noch einen 5:0-Lauf auf das Parkett und ging mit einer Fünf-Tore-Führung in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel wehrte sich die HSG Kastellaun/Simmern nach Kräften und verkürzte auf 14:12 (46. Minute). Danach fand die Völklinger Deckung aber wieder ihren Rhythmus. Sie ließ in der letzten Viertelstunde nur noch fünf Gegentore zu.

Starke Leistung von Santarini

"Entscheidend war ganz klar unser Auftreten in der Deckung. Außerdem haben wir ab Mitte der ersten Halbzeit gut aus dem Rückraum getroffen und Julien Santarini hat im Tor ein super Spiel gemacht", erklärte Saunus. Für die abstiegsbedrohten Gäste war es die erste Niederlage nach zwei Siegen und einem Unentschieden in Folge.

Bevor der Tabellenachte HSG Völklingen am letzten Spieltag den TV Mülheim in der eigenen Halle empfängt, steht am kommenden Donnerstag um 15.30 Uhr das Spiel beim Tabellenneunten HSG Rhein-Nahe Bingen auf dem Programm.

hsgvoelklingen.de