Chöre wechselten sich ab

Völklingen. "Tolles Konzept", "äänfach ebbes Herrliches" und "gefällt mir ausgesprochen gut" waren die Reaktionen von Hans Drockur, Anni Staub und Ruth Stockfisch, die am Samstagabend in den Bänken der Pfarrkirche St. Michael von Völklingen Platz genommen hatten

Völklingen. "Tolles Konzept", "äänfach ebbes Herrliches" und "gefällt mir ausgesprochen gut" waren die Reaktionen von Hans Drockur, Anni Staub und Ruth Stockfisch, die am Samstagabend in den Bänken der Pfarrkirche St. Michael von Völklingen Platz genommen hatten. "Kirchenklang - Worte, Gesang und Orgelmusik zur Abendzeit" hieß die facettenreiche Veranstaltung, zu der der hiesige Orgelbauverein eingeladen hatte. Elisabeth Schild, die erste Vorsitzende des Völklinger Vereins, freute sich über rund 200 Zuhörer, die unter dem angenehmen Licht von dicken Lampions dem abwechslungsreichen Programm lauschten.Geboten bekamen die Gäste unter anderem eine "Liebeserklärung an eine Kirche", die Hanna Kiefer und Andrea Rixecker vortrugen, sowie "Ein schwieriges Vaterunser" von Manfred Fichter und Kornelia Schrenk-Eckert. Monika Molz und Ursula Kaufmann, Christoph Groß und Doris Kleser zitierten Passagen aus "Gott, lehre mich zu träumen" und "Sei gut behütet!", die aus der Feder des verstorbenen Kabarettisten Hanns Dieter Hüsch stammen.

Chöre singen Geistliches

Natürlich durfte auch Musikalisches am Samstagabend nicht fehlen: Im Wechsel sangen der Frauenchor Viva Voce mit Hedwig Conrath an der Spitze, die Chorgemeinschaft St. Eligius und der Coro Eligio von Kantor Andreas Mehs geistliche Lieder aus verschiedenen Jahrhunderten. Der Chor Happy Gospels unter Leitung von Karin Groß trat anschließend mit viel Temperament in den Kirchenraum. Und der Chor der evangelischen Versöhnungskirchengemeinde Völklingen mit Reinhard Ardelt als Dirigent interpretierte vor den aufmerksam lauschenden Gästen Stücke von Johann Sebastian Bach sowie Chorsätze aus der Feder von Ardelt selbst.

Die Organisten Heinz Schmidt, Andreas Mehs, Karin Groß, Reinhard Ardelt und Dorothee Fuchs zeigten mit Beiträgen von der Zeit des Barocks über die Romantik bis hin zur Moderne, wie ausdrucksstark Orgelmusik klingen kann. Abgerundet wurde die schöne, ob der Fülle der Beiträge sehr lange Veranstaltung durch eine ausgedehnte Pause mit Getränken und Gesprächen, die das Publikum dankend annahm, um sich mit den Künstlern zu unterhalten.

Zu guter Letzt durfte das Publikum selbst aktiv mitsingen, in spontan zusammengestellten Kanons, bei Taizé-Liedern und als Refrain-Chor im Gospel. Und schließlich durfte auch der Orgelverein sich freuen: Ihm kommen die freiwilligen Spenden der 200 Gäste zugute.