Begriff „Powerfrau“ sticht negativ ins Auge

Die Meinung unserer Leser : Kleine Kritik an schönem Beitrag

Zum Bericht „Die junge Powerfrau aus Naßweiler“, Saarbrücker Zeitung vom 14. Mai

Es freut mich sehr, dass der Erfolg von Larissa Quinten als Ballettlehrerin in Naßweiler in der Saarbrücker Zeitung thematisiert wird. Ich finde es sehr wichtig, gerade Frauen in den Fokus der Öffentlichkeit zu stellen. Da ich jedoch an der Universität sehr oft in Kontakt mit Themen um Gender Studies kam, stieß mir der Begriff der „Powerfrau“ eher negativ ins Auge.

Natürlich ist verständlich, dass der Autor des Beitrages als Mann das erfolgreiche Schaffen einer Frau, in diesem Fall Larissa Quinten, besonders würdigen möchte, was auch sehr positiv ist. Doch der Begriff „Powerfrau“ lässt subtil darauf schließen, dass „Frauen“ eher nicht mit den Ausdruck „Power“ in Verbindung gebracht werden, so dass exklusiv die Begrifflichkeit „Powerfrau“ geschaffen werden muss.
Ich hoffe, Sie verstehen meine kleine Kritik, ansonsten finde ich den Artikel sehr inspirierend!

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