Baugenossen kriegen Dividende

Völklingen · Die Allgemeine Baugenossenschaft Völklingen 1904 hat bei ihrer Mitgliederversammlung eine positive Bilanz gezogen. Nicht zuletzt können nun mit Hilfe des Flüchtlingswohnraumprogramms 24 Wohnungen grundsaniert werden.

86 Mitglieder informierten sich am Freitagnachmittag über die Entwicklung der Allgemeinen Baugenossenschaft Völklingen 1904. "Die Vermögenslage der Genossenschaft ist geordnet. Sie konnte jederzeit ihre Zahlungsverpflichtungen erfüllen", versicherte der geschäftsführende Vorstand Markus Arend in der Mitgliederversammlung

Im SHG-Kongresszentrum präsentierte er die aktuellen Zahlen. Der Bilanzgewinn 2015 beträgt 203 000 Euro nach 217 000 Euro im Vorjahr. Das Eigenkapital stieg im gleichen Zeitraum um 24 000 Euro auf 6,2 Millionen Euro. 59 Wohnungen und 15 Garagen konnten im Berichtsjahr neu vermietet werden. Im Eigentum der Genossenschaft wurden 635 Wohnungen geführt. In die Verbesserung des Wohnwertes, also in Instandhaltung und Sanierung, investierte man insgesamt 687 000 Euro.

Zum 31. Dezember 2015 besaßen die 1271 Genossenschaftsmitglieder 11 146 Anteile. Auf Vorschlag des Aufsichtsrates beschloss die Versammlung, eine Dividende von zwei Prozent (insgesamt 22 435 Euro) an die Mitglieder auszuschütten.

Vorstand Arend erinnerte in seinem Lagebericht auch an das Flüchtlingswohnraumprogramm des Landes, mit dem die Genossenschaft bisher 13 Wohnungen , die als nicht sanierungsfähig galten, wieder in Schuss bringen konnte. Sie stehen nun für Flüchtlinge und sozial Schwache zur Verfügung.

Erst kürzlich hat Innenminister Bouillon Bewilligungsbescheide für die Sanierung von weiteren elf Wohnungen übergeben. Mit Hilfe des Förderprogramms können bis Ende des Jahres 2017 also insgesamt 24 Wohnungen der Baugenossenschaft wieder vermietbar gemacht werden.

Die Mitglieder der Genossenschaft sind mit der Arbeit von Vorstand und Aufsichtsrat offensichtlich zufrieden. Alle Beschlüsse fielen einstimmig, zu den Berichten gab es keine Nachfragen. So konnten die acht Punkte der Tagesordnung zügig abgearbeitet werden, bereits nach einer guten halben Stunde beendete Aufsichtsratschef Klaus Lorig die Versammlung.

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