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Baskets wollen Revanche gegen Makkabi

Baskets wollen Revanche gegen Makkabi

Die Baskets 98 Völklingen wollen ihren Negativlauf in der 2. Basketball-Regionalliga an diesem Sonntag beenden. Im Heimspiel gegen Schlusslicht Makkabi Frankfurt sollte das möglich sein – trotz schlechter Erfahrungen.

An das Hinspiel gegen Makkabi Frankfurt haben die Spieler der Baskets 98 Völklingen keine guten Erinnerungen: Im vergangenen Oktober kassierten sie mit dem 65:66 (34:36) denkbar knapp ihre erste Niederlage in der 2. Basketball-Regionalliga. "Das Hinspiel haben wir völlig unnötig verloren. Dafür wollen wir uns revanchieren", sagt Benjamin Kessler mit Blick auf das Heimspiel an diesem Sonntag, das bereits um 13.30 Uhr in der Hermann-Neuberger-Halle beginnt.

Auch sein Trainer Alfredo Pecorino hofft auf eine Wende, nachdem die Baskets in ihren vergangenen drei Partien ohne Punkte blieben. Durch die jüngste Niederlage, dem 82:87 bei Lützel Koblenz II, ist der Vorjahres-Dritte auf den siebten Tabellenplatz zurückgefallen. "Wir wollen dieses Spiel gewinnen und die vierte Niederlage in Folge unbedingt vermeiden", sagt Pecorino. Auch er hegt Revanche-Gelüste: "Der Satz, diese blöde Niederlage bei Makkabi, fällt bei uns schon häufiger. Das Spiel hatten wir eigentlich schon im Sack, haben es dann aber in der letzten Sekunde noch verloren", erinnert sich der Trainer ebenfalls ungern an das Duell mit den Frankfurtern, die mit einer Bilanz von drei Siegen und zehn Niederlagen als Tabellenletzter anreisen. Für die Hessen steht in Völklingen demnach viel auf dem Spiel.

"Das wird ein heißer Tanz", ist sich Pecorino sicher. Während er noch auf die Rückkehr von Aufbauspieler Nael Hatahet (Handverletzung) hoffen kann, muss der Baskets-Trainer auf seinen besten Werfer erneut verzichten: Gunter Gärtner (15,9 Punkte im Schnitt) laboriert weiterhin an einer Bänderdehnung und dürfte frühestens im übernächsten Spiel bei Spitzenreiter MTV Kronberg wieder dabei sein. In dieser Phase ist Kessler, der mit 15,4 Zählern zweitbeste Schütze, als Anführer gefragt. "Der Zug nach ganz oben ist wohl abgefahren. Es geht für uns aber darum, noch das Bestmögliche rauszuholen. Dafür müssen wir schnell in die Erfolgsspur zurück", nennt der 27-Jährige die Marschroute für die Spiele.

Am Sonntag erhalten die Baskets in der Hermann-Neuberger-Halle erneut Unterstützung von der Saarbrücker Cheerleader-Gruppe Magic X-treme Cheer, die den erwarteten heißen Tanz zusätzlich befeuern wird.