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Aufsichtsrat diskutiert heute über Vergleich

Aufsichtsrat diskutiert heute über Vergleich

Im Gerichtsverfahren, das der ehemalige Stadtwerke-Geschäftsführer Jochen Dahm gegen seine Kündigung angestrengt hat, hatte die Vorsitzende Richterin - wie berichtet - einen Vergleich vorgeschlagen. Mit diesem Vergleich, der noch nicht rechtsgültig ist, befasst sich heute der Aufsichtsrat der Stadtwerke Holding. Das Gremium tagt, wie immer, nicht öffentlich. Erik Kuhn, Chef der SPD-Fraktion im Stadtrat, hatte bereits erklärt, die SPD werde diesen Vergleich nicht akzeptieren ("kein goldener Handschlag"). "Wir werden auf keinen Fall zustimmen", sagte gestern auch CDU-Fraktionschef Stefan Rabel. Dass er zuvor "weichere" Formulierungen verwendet hatte, sei seinem damaligen Informationsstand geschuldet.

Dahm - er hatte Mitte Oktober 2014 die erste fristlose Kündigung erhalten, der dann noch elf weitere Kündigungen folgten - würde nach dem Vergleichsvorschlag sein Gehalt noch bis Ende Mai 2015 gezahlt bekommen. Und er könnte ab Juni 2017 Zahlungen aus der betrieblichen Altersversorgung in Anspruch nehmen.