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Auf Regionen bezogene Führungen durch die Buddha-Ausstellung

Völklingen. Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte lädt ab Mittwoch, 10. August, zu Asienexkursionen ein, die den Besuchern die Faszination buddhistischer Kunst erschließen. Jede der Exkursionen führt dabei quasi in eine bestimmte Region - vertreten in der Ausstellung "Buddha", die die Hütte aktuell zeigt. Wer sie besucht, trifft auf Meisterwerke aus Südasien, Ostasien, Südostasien und aus dem Himalaya. Jeden Mittwoch um 16.30 Uhr führt ein Projektleiter durch die Ausstellung und erläutert anhand ausgewählter Exponate die künstlerischen, buddhistischen Besonderheiten einer dieser Regionen. red

Im Mittelpunkt der ersten Exkursion steht Indien. Dort entstand das menschliche Abbild des Buddha Siddhartha Gautama, der zuvor nur symbolisch als Baum oder Fußabdruck dargestellt wurde. Seit dieser "Geburtsstunde" konzentrierte sich für circa 600 Jahre die Entwicklung der buddhistischen Kunst auf das antike Indien. Dazu gehörte die Region Gandhâra im damaligen Nordwestindien. Gandhâra war ein bedeutender Knotenpunkt wichtiger Handelsrouten; für die Kunst wurde Gandhâra wie auch Mathura zu einem Schmelztiegel indischer und griechisch-römischer Formen, für die die Werke aus Gandhâra und Mathura berühmt sind.


Mit den Exkursionen ist das Begleitprogramm im August vollständig, mit Führungen durch Buddha und dem Qigong-Kurs am Sonntag, der Kinderführung zu Buddha am Dienstag, den Exkursionen am Mittwoch, dem Taiji-Qigong am Donnerstag und den Meditationsübungen mit buddhistischen Mönchen am Freitag.