Anwohner sind erleichtert: Weniger Durchgangsverkehr in Ludweiler

Stadt erklärt: Verkehrsproblem ist entschärft : Anwohner in Ludweiler atmen auf

Verwaltung: Es gibt jetzt weniger Durchgangsverkehr in der Rosseler Straße

Eine Verkehrsmaßnahme der Stadt Völklingen gegen den Durchgangsverkehr in der Rosseler Straße in Ludweiler zeigt offenbar  Wirkung. Das teilte die Verwaltung am Dienstag im Stadtratsausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt mit. Seit auf dem Rotweg, der Landstraße zwischen Völklingen und Großrosseln, das Tempo auf 50 Stundenkilometer beschränkt worden ist, nutzten Autofahrer zunehmend die Rosseler Straße in Ludweiler als Abkürzung in den Warndt. Nach Protesten von Anwohnern hatte die Verwaltung dann folgende Maßnahme ergriffen, die Pressesprecher Uwe Grieger im März so erklärte: „Der Abschnitt der Rosseler Straße, auf dem bisher die Autos vom Rotweg her einfahren, wird zur  Einbahnstraße in Gegenrichtung. In Höhe der Waschanlage wäre dann für Fahrer, die durch Ludweiler Wohngebiete abkürzen wolle, Endstation.“ An dieser Stelle soll die Fahrbahn auf 3,20 Meter verengt werden.

Vom Rotweg aus gelangt man nur noch auf dem Umweg über die Straße „Zum Eisvogelpfad“ in den oberen, dicht bewohnten Teil der Rosseler Straße. Oberbürgermeisterin Christiane Blatt (SPD): „Dass das so funktioniert, hat auch mich überrascht.“ Die Stadt hat in Ludweiler weitere Verkehrsmaßnahmen geplant. So soll in der Käsbergstraße eine Bodenschwelle eingebaut werden und die Straße verengt werden, erklärte Tiefbau-Experte Manfred Preuß. Ein weiteres Thema waren die Ortsausgänge Richtung Werbeln und Lauterbach. Am Fußballplatz, wo es Richtung Lauterbach geht, sollen Poller bald verhindern, dass Autofahrer entlang der Lauterbacher Straße parken. „Dann würden die Fußballfans den extra angelegten Parkplatz nutzen“, sagte Christdemokrat Bernd Bohner. In der Werbelner Straße sei einseitig ein Radfahrer-Schutzstreifen geplant.

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