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Direktverbindung entlastet Ortslagen
Anwohner in Fenne können aufatmen

Beim Spatenstich (von links mit Spaten) Uwe Müller und Steffen Reez, beide Bürgerinitiative Fenne, Oberbürgermeister Klaus Lorig, die Ortsratsmitglieder Uwe Steffen und Michael Rausch und Gerald Fries, Bürgerinitiative Fenne.
Beim Spatenstich (von links mit Spaten) Uwe Müller und Steffen Reez, beide Bürgerinitiative Fenne, Oberbürgermeister Klaus Lorig, die Ortsratsmitglieder Uwe Steffen und Michael Rausch und Gerald Fries, Bürgerinitiative Fenne. FOTO: BeckerBredel
Fenne/Fürstenhausen. Erster Spatenstich für Verbindungsstraße zwischen Straße „Am Holzplatz“ und Raffineriestraße. Bauzeit wohl rund vier Monate. Von Thomas Annen

Der womöglich letzte offizielle Spatenstich seiner Amtszeit stand für Völklingens Oberbürgermeister Klaus Lorig (CDU) am Montagnachmittag in Fürstenhausen auf dem Programm. Ende Mai verabschiedet sich der Völklinger Rathauschef in den Ruhestand. Mehr Ruhe erhoffen sich auch die Fenner Bürger von der Straße, die zwischen der Straße „Am Holzplatz“ und der Raffineriestraße (L163) gebaut wird. Die neue Verbindung soll die Hausenstraße und die Saarbrücker Straße erheblich vom Verkehr entlasten.


Wer sich der Baustelle aus Richtung Fischzucht nähert, erkennt, dass die Bagger seit Mitte März schon viel Erdreich bewegt haben. Der bisher vorhandene Schotterweg ist verschwunden, die Straßenbreite bereits erkennbar. „Wir schaffen hier eine Direktverbindung, die die Wohnqualität in dem bisher stark belasteten Gebiet enorm aufwertet“, erläuterte Verwaltungschef Lorig. Er sprach von einem Projekt, für das man lange gekämpft habe. Und mit Blick auf die Verhandlungen mit dem Zuschussgeber erinnerte er an die dicken Bretter, die gebohrt werden mussten. Nachdem das zuständige Ministerium im Vorjahr grünes Licht für den vorzeitigen Baubeginn gegeben hatte, konnten die Arbeiten ausgeschrieben werden.

Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf 635 000 Euro. Voraussichtlich 25 Prozent der Summe, also knapp 159 000 Euro, muss die Stadt mit Eigenmitteln stemmen. Ein Zuschuss von 75 Prozent kommt aus dem Förderprogramm zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse an kommunalen Straßen.



Die neue Straße führt nach Auffassung der Stadt nicht zu zusätzlichem Verkehr, das bestehende Aufkommen werde lediglich umverteilt. Durch die neue Verbindung würden in Zukunft die Schleichverkehre durch das Wohngebiet an der Klarenthaler Straße und der Fenner Straße entfallen. Und die Saarbrücker Straße werde ab der Anbindung „Am Holzplatz“ um den Verkehr von und zur Raffineriestraße entlastet. Ein zusätzlicher Vorteil: Das Gewerbegebiet Völklingen-Ost werde weiter erschlossen.

Die 500 Meter lange Straße mündet im Bereich der Fischzuchtanlage in die Rudolf-Trenz-Straße. Klaus Lorig rechnet mit einer Bauzeit von vier Monaten. Seine Nachfolgerin, sagte der Oberbürgermeister, werde dann bei der Eröffnung das Band durchschneiden.