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| 16:38 Uhr

Am Ende haben sich alle doch noch lieb

Janine Dean wagte sich singend ins zu Beginn noch leicht reservierte Publikum. Foto: jenal
Janine Dean wagte sich singend ins zu Beginn noch leicht reservierte Publikum. Foto: jenal FOTO: jenal
Völklingen. Ende gut, alles gut: Nach einem zunächst etwas unterkühlten Einstieg in den donnerstäglichen Konzertabend, dieses Mal mit V.I.P. Allstars, fanden die Musiker doch noch den Zugang zum Publikum. Andreas Lang

Meist spielt er mit Guildo Horn und haut gekonnt für den Meister auf die Trommelfelle. Doch braucht Meister Horn seinen Schlagzeuger mal nicht und es ergibt sich eine passende Auftrittsmöglichkeit, dann schart Sascha Waack einige musikalische Könner um sich, und das meist überwiegend soulige Gebilde heißt dann V.I.P. Allstars.

So auch am Donnerstag bei den City-Open-Airs im Pfarrgarten. Wo die Band unverschuldet für Verwirrung sorgt. Sie wäre schon vor Wochen dran gewesen, die Veranstaltung wurde jedoch wegen des donnerstäglichen Dauerregens abgesagt.

Jetzt erwarten einige die eigentlich für den Donnerstag zuvor angekündigte Gruppe Klimaschock, die dann aber erst am 8. September kommt.

Raus aus dem Chaos, rein ins Konzert. Waack selbst ist zum vierten Mal im Pfarrgarten bei den City-Open-Airs. Drei Mal mit seinen V.I.P. Allstars, einmal in seiner Zeit bei der Partyband Elliot. Seinen Bass-Kollegen aus der Horn-Band, Jens Bachmann, hat Drummer Waack zu den Allstars geladen, dazu Gitarrist Stefan Kahne und Keyboarder Alex Gessner. Die Mikrofone besetzen seine Frau Jenny, die auch schon als Backgroundsängerin bei der Gruppe Glasperlenspiel zu hören war, sowie Janine Dean und Faiz-Kevin Mangat. Der hat sich einst in einer TV-Casting-Show durchgesetzt und damit in der Popstars-Boy-Girl-Band Brosis gesungen.

Zunächst aber mag er nicht singen. Einem Animateur gleich fordert er das Pfarrgartenpublikum zum Schnellkurs "Kennenlernen in drei Stufen" auf. Applaus, Stimmung und Ekstase heißen seine Stufen, und das Publikum soll dementsprechend seine Ovationen entgegen bringen.

Zündet zunächst nicht. Stimmung auf Ansage ist nicht das Ding der Völklinger. Sie lassen sich lieber durch Musik überzeugen. Also los, eins, zwo, drei, vier: "Dance little sister", ein Song für Faiz. Janine wagt sich anschließend singend ins Publikum. Dann wieder die offensive Forderung nach Komplimenten: "Wir leben vom Applaus, darum einen Applaus für unseren Gitarristen Stefan Kahne", so Faiz. Da hat sein Saitenmann gerade den ersten seiner tollen Alleingänge gespielt. Und wie Faiz meint, dafür nicht ausreichend Ovationen bekommen.

Dann aber haben sie sich doch irgendwann lieb, die Musiker und die Zuhörer. Jenny gibt sich rockig, singt "Sweet child of mine" von Guns'n'Roses.

Und der eben ungelobte Gitarrist rockt die Saiten und hat wie GNR-Vorbild Slash beim Spielen eine Kippe lässig im Mundwinkel. Später wird Jenny noch "Back in black" singen und dem Konzertabend im Pfarrgarten so einen seiner Höhepunkte bescheren. Ebenso wie Faiz, der "With or without you" singt und jetzt auch den ersehnten Publikums-Chor bekommt: "Ohohoho".

Nächsten Donnerstag, 1. September, lädt die Völklinger Wirtegemeinschaft zum Benefiz-Konzert im Rahmen der City-Open-Airs ein. Weil mit den 60's Revival, Philipp Leon Altmeyer und Magic gleich drei Auftritte von Musikern auf dem Programm stehen, geht es bereits um 19 Uhr los.

Die Spende geht dieses Mal an den Deutschen Kinderschutzbund, zweckgebunden für dessen Projekte in Völklingen .