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Alte Schule wird bald saniert

Ludweiler. Ein gutes Timing bewiesen Oberbürgermeister Klaus Lorig und Bürgermeister Wolfgang Bintz am Montagnachmittag während ihrer Stadtteilbegehung in Ludweiler. Erst bei der siebten und letzten Station auf dem Gelände des SV Ludweiler begann es zu regnen Von SZ-Mitarbeiter Thomas Annen

Ludweiler. Ein gutes Timing bewiesen Oberbürgermeister Klaus Lorig und Bürgermeister Wolfgang Bintz am Montagnachmittag während ihrer Stadtteilbegehung in Ludweiler. Erst bei der siebten und letzten Station auf dem Gelände des SV Ludweiler begann es zu regnen. Während es sich die rund 15 Teilnehmer des Rundgangs im Clubheim gemütlich machten, bereiteten die Bagger den Boden für den neuen Rasen der Fußballer. Obwohl der Platz dem Verein gehört, übernimmt die Stadt 75 Prozent der Kosten und unterstützt die Maßnahme mit 205 000 Euro. Im September soll das neue Naturrasen-Feld eingeweiht werden. 670 000 Euro sind im Haushalt des städtischen Grundstücks- und Gebäudemanagementbetriebs (GGM) für den Umbau des Warndtstadions zum Leichtathletikzentrum reserviert. Die Arbeiten an der Anlage, auf der zurzeit noch die Fußballer ihre Punktspiele austragen, sollen im Herbst beginnen. "Je nach Witterung rechnen wir mit einer Bauzeit von mindestens sechs Monaten", erklärte GGM-Werkleiter Heinz Beck. Ein Kleinspielfeld, Wurf- und Sprunganlagen, eine Tartanbahn und eine neue Tribüne verwandeln die Anlage in ein multifunktionelles Stadion. "Überregionale Attraktivität" verspricht sich Lorig von dem neuen Leichtathletikzentrum. Zu einem Schmuckstück soll sich auch das "Vier-Klassen-Schulhaus" unterhalb der Grundschule entwickeln. Hier beginnen die Renovierungsarbeiten, die etwa ein Jahr dauern, bereits in den nächste Wochen. "Wir stehen Gewehr bei Fuß", versicherte Heinz Beck. In das Erdgeschoss des denkmalgeschützen Gebäudes zieht der Theaterverein Thalia ein. Zurzeit proben und spielen die Laiendarsteller noch im Alten Bürgermeisteramt. Mit der Maßnahme startet in Völklingen die Umsetzung des 4,3 Millionen Euro schweren Konjunkturprogramms. Ohne die Fördermittel, so Lorig, hätte das Gebäude wohl nicht saniert werden können. Eine Million Euro fließen in den Umbau des ehemaligen Schulhauses. Das Obergeschoss wird in Zukunft die Grundschüler der Nachmittagsbetreuung beherbergen.Begonnen hatte die rund zweistündige Rundreise in der Völklinger Straße auf dem Parkplatz hinter der Ratsschänke. Die privaten Stellplätze werden dort oft von Spaziergängern genutzt, die sich am nahen Rehbruchweiher erholen wollen. Das soll sich nun ändern. Acht bis zehn Parkplätze, so Manfred Preuß vom Fachdienst Straßen-, Brücken- und Kanalbau, könnten auf einem benachbarten städtischen Grundstück entstehen. Weitere Ergebnisse der Besichtigungstour: Der holprige Straßenabschnitt vor der Ratsschänke wird in Schuss gebracht, der Hang über den Felsenkellern des ehemaligen Erzbergwerks gesichert. Und Poller an der Ecke Völklinger Straße/Werbelner Straße sollen zukünftig verhindern, dass sich ungeduldige Autofahrer über den Gehweg an den wartenden Linksabbiegern vorbeidrängeln.