Gnahs-Gemälde: Allerlei Platzwechsel bei Völklinger Kunstwerken

Gnahs-Gemälde : Allerlei Platzwechsel bei Völklinger Kunstwerken

Ein großes Gnahs-Gemälde ist umgezogen vom Alten ins Neue Rathaus. Und die Porträt-Galerie der Völklinger Rathauschefs soll einen neuen Ort erhalten.

Christiane Blatt (SPD), seit Juni Oberbürgermeisterin Völklingens, hat das 1,70 auf 1,70 Meter große Bild „Brücke in Wehrden“ von Eberhard Gnahs, wie bereits berichtet, als Blickfang in ihrem Büro im Neuen Rathaus aufhängen lassen. Das Werk hing bisher im Alten Rathaus auf der ersten Etage vor dem Eingang zu den Büroräumen der Volkshochschule. Die dort entstandene Lücke hat sich nun mit einem Bild der Völklinger Künstlerin Christel Traut gefüllt. Die 1995 entstandene Arbeit heißt, passend zum Motiv, „Vive les musiciens“. Die Stadt Völklingen wird derweil ihren Hüttenmaler Gnahs posthum mit einer großen Ausstellung ehren, die am 10. August im Festsaal des Alten Rathauses beginnt.

Während Blatt sich einen echten Gnahs in ihr Büro holte, hat sie die Galerie der Fotos ihrer Vorgänger im Flur auf der Chefetage abhängen lassen. Sie werden ersetzt durch Bilder des Heusweiler Künstlers Nikola Dimitrov, entstanden beim Projekt „Völklinger Plätze Kunst“, das im Jahr 2000 begann und drei Jahre dauerte. Diese Bilder machen sich dort nach Meinung der Oberbürgermeisterin viel besser.

Die Fotos der früheren Bürgermeister und Oberbürgermeister – nach ihnen hatten sich SZ-Leser bereits erkundigt – sollen aber nicht verloren gehen, versichert Blatts persönlicher Referent Lars Hüsslein. Derzeit würden sie überarbeitet, unter anderem würden die Daten von Klaus Lorig und Wolfgang Bintz ergänzt. Anschließend kämen sie an einen „würdigen Platz“, der aber noch nicht festgelegt sei.