| 20:19 Uhr

Über 300 Quadratmeter mehr
Aldi will Filiale in Völklingen deutlich erweitern

Völklingen. (al) Als nicht mehr zeitgemäß bezeichnet das Aldi-Unternehmen seine Filiale im Betzen. Deshalb hat das Unternehmen Ende Januar einen Bauantrag gestellt, den gut frequentierten Discounter ausbauen zu dürfen. Von Andreas Lang

(al) Als nicht mehr zeitgemäß bezeichnet das Aldi-Unternehmen seine Filiale im Betzen. Deshalb hat das Unternehmen Ende Januar einen Bauantrag gestellt, den gut frequentierten Discounter ausbauen zu dürfen.


Vertreter des Unternehmens erläuterten nun im Völklinger Ortsrat das Projekt. Aldi plant, die Verkaufsfläche von aktuell 950 Quadratmeter auf maximal 1290 Quadratmeter zu erweitern. Innen werde entkernt, war zu erfahren. Auf der Seite des Takko-Marktes werde an das bestehende Aldi-Gebäude angebaut. Die Beleuchtung werde komplett erneuert, außerdem solle von außen mehr Tageslicht ins Geschäft fallen.

Der Backautomat habe ausgedient. Zwar seien hier alle Grundsätze der Lebensmittelhygiene erfüllt. Doch lade die nüchterne Kulisse wenig zum Konsum ein. Was da an Brot, Brötchen und so weiter zu kaufen ist, das solle sich hinter Plexiglas präsentieren. Auch der Gemüsestand solle einladender werden. Ebenso stehe den Kühltruhen eine Modernisierung  bevor. Dazu müsse die Filiale für einige Wochen geschlossen werden. Diese Zeit ist mit vier Wochen veranschlagt. Das Weihnachtsgeschäft soll sich schon ab Ende November im umgebauten Geschäft abspielen.

In der Ortsratssitzung galt es aber auch, die Fragen der Kommunalpolitiker zu beantworten. Parkplätze seien mehr als genug da, falls, wie erhofft, mehr Kunden kommen sollten. Der Parkplatz sei so groß, dass mehrere Stellplätze an das angrenzende Autohaus vermietet seien. Sollte es erforderlich werden, könnten diese Stellplätze binnen kurzer Zeit wieder verfügbar sein.

Und dann war da noch die Frage nach dem Trampelpfad, der vom Aldi-Parkplatz an den Leinpfad und damit ans Saarufer führt. Spaziergänger, Hundehalter und Radler nutzen diese Abkürzung nämlich liebend gerne, wie die Volksvertreter wissen. Grünen-Mitglied Wolfgang Lorenz machte kein Geheimnis daraus, dass er diesen Weg nicht mag. Weil auch viele Menschen aus Fürstenhausen zu Fuß in den Markt kommen müssten, wünsche er sich eine bessere und sicherere Fußwegeanbindung. Dafür waren die Aldi-Vertreter aber die falschen Ansprechpartner, das wäre Aufgabe der städtischen Verkehrsplaner.