Polizei: Acht Mal Wunschort Völklingen

Polizei : Acht Mal Wunschort Völklingen

Völklingens Polizei hat Verstärkung bekommen, mit jungen Kommissar-Anwärtern. Die hatten sich alle die Hüttenstadt als Einsatzort gewünscht.

Die Völklinger Polizeiinspektion hat am Mittwoch Verstärkung bekommen. Drei Kommissar-Anwärterinnen und fünf Kommissar-Anwärter verstärken die Besatzung auf der von Michael Zapp geleiteten Dienststelle auf dann 93 Ordnungshüter. „Es wird ja heutzutage oft über Einsparungen berichtet“, sagt Zapp. Acht Neue im Wach- und Streifendienst seien da doch eine positive Nachricht.

Erst am Vortag hatten die acht Neuen die letzte schriftliche Prüfung ihrer fachlichen Ausbildung absolviert. Letzte Hürde auf dem Weg vom Anwärter zum Kommissar wird dann eine mündliche Prüfung sein, die im Januar oder Februar ansteht. Zapp: „Bis dahin werden sie noch mit angezogener Handbremse unterwegs sein.“

Das Aufgabenspektrum ist vielfältig und abwechslungsreich. In der Innenstadt werden die jungen Polizisten ebenso unterwegs sein wie im ländlichen Raum. Zudem bietet das aus Gesamt-Völklingen und Großrosseln mit seinen Gemeindeteilen bestehende Terrain als Grenzregion besondere Aufgaben.

Und ab 22 Uhr wird der Zuständigkeitsbereich der Völklinger Polizisten riesengroß, weil  sie auch im Köllertal parat stehen müssen, wenn dort Polizei gefragt ist. „Das ist fast täglich mehrfach der Fall, und so freuen wir uns über jede Verstärkung“, sagt Zapp.

 Die Neuzugänge würden jetzt auf sämtliche fünf Dienstgruppen verteilt. Bei ihren Tätigkeiten wird ihnen in den nächsten Wochen und Monaten stets ein erfahrener Kollege zur Seite stehen. „Heute morgen haben wir uns alle nochmal auf dem Landespolizeipräsidium getroffen, wo es einen Empfang gab“, berichtet Jonas Lillig über den Start-Tag. Von dort aus seien sie dann geschlossen zur Völklinger Inspektion gefahren: „Dort haben wir gleich die ersten neuen Kameraden kennengelernt. Und selbstverständlich auch die Führungsebene.“

„Ja, und nachher geht dann gleich der normale Dienst los“, fügt Jörg Boes an. „Für die einen geht es sofort los, andere kommen erst zur Spätschicht wieder“, ergänzt der Dienststellenleiter.

„Hoffentlich macht es uns wieder so viel Spaß wie im Praktikum“, beschreibt Annika Paquet ihre Erwartungen. Selina Mia Stein formuliert es so: „Ich hoffe, dass wir hier viele Erfahrungen sammeln können und immer gesund nach Hause kommen.“ Wie auch einige andere war sie schon in Völklingen tätig.

Offenbar hat es gut gefallen, denn die ehemaligen Praktikanten hatten alle Völklingen auf ihren Wunschzetteln stehen. Zwei Wünsche, so berichten sie einhellig, durfte jeder äußern; in der Regel werde einem der Wünsche entsprochen. Was ihm an Völklingen gefallen hat, schildert Tobias Kühn: „Die Leute sind super, und wir konnten viel lernen.“ Und der Dienststellenleiter weiß: „Die Mannschaft zieht hier voll mit und trägt das neue Konzept mit.“

Mehr von Saarbrücker Zeitung