Abgesang für Stadtsparkasse und GGM-Eigenbetrieb

Abgesang für Stadtsparkasse und GGM-Eigenbetrieb

Die Völklinger müssen sich zum Jahreswechsel umgewöhnen. Die Stadtsparkasse fusioniert mit der Sparkasse Saarbrücken, und den GGM-Eigenbetrieb gibt's nicht mehr. Der Stadtrat soll heute entsprechende Beschlüsse fassen.

Die Völklinger Stadtverwaltung wird zum Jahreswechsel umgekrempelt. Bisher gab's im Rathaus den Eigenbetrieb für Grundstücks- und Gebäudemanagement (GGM) mit rund 60 Mitarbeitern, der sich um Dinge wie Neubauten und Sanierungen, Sportstätten , Schulen und auch die City-Tiefgarage kümmerte. "GGM", wie es kurz hieß, wird nun in die allgemeine Verwaltung eingegliedert. Im Stadtrat stehen heute Abend (17.15 Uhr, Großer Saal des Neuen Rathauses) die notwendigen Beschlüsse an. So soll auch der bisherige "GGM"-Ausschuss des Stadtrates durch einen neuen Bauausschuss ersetzt werden.

Der eigenen Völklinger Stadtsparkasse, gegründet 1888, schlägt ebenfalls bald die letzte Stunde. Sie geht zum Jahreswechsel mit der Sparkasse Saarbrücken zusammen. Der Stadtrat soll nun entscheiden, in aller Form dem Sparkassenzweckverband Saarbrücken beizutreten.

Auch wenn noch keinerlei Geld in Aussicht steht, soll Luisenthal weitgehend zum Sanierungsgebiet erklärt werden. Die Sitzungsvorlage von Oberbürgermeister Klaus Lorig (CDU ) sieht nun sogar vor, den Bereich noch von der Albertstraße bis hin zur Althansstraße 16 zu erweitern.

Weiter auf der Tagesordnung im öffentlichen Teil: die Verlegung des umstrittenen Bolzplatzes in Fürstenhausen und ein städtischer Zuschuss in Höhe von 50 000 Euro für ein Landesturnfest 2020 in Völklingen (die SZ berichtete bereits). Und auch ein Vorschlag Lorigs, der rund 10 000 Euro pro Jahr sparen soll: Völklingen kündigt seine unmittelbare Mitgliedschaft im Deutschen Städtetag auf. Die Stadt muss dann aber für ihre Mitgliedschaft im Saarländischen Städte- und Gemeindetag weiterhin rund 27 000 Euro hinlegen.

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