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Sprachförderung
50 Kindergarten-Kinder in der Sprachförderung

Spielerisch Sprache lernen: Erzieherin Hildegart Groß arbeitet im Rahmen der KIKUS-Sprachförderung mit einer Kindergruppe der Völklinger Kita Schubertstraße. Das Bild entstand bereits vor einigen Jahren.
Spielerisch Sprache lernen: Erzieherin Hildegart Groß arbeitet im Rahmen der KIKUS-Sprachförderung mit einer Kindergruppe der Völklinger Kita Schubertstraße. Das Bild entstand bereits vor einigen Jahren. FOTO: BeckerBredel
Völklingen. Die Stadt Völklingen hat jetzt rund 50 Kindergarten-Kindern eine Urkunde überreicht für die erfolgreiche Teilnahme am Sprachförderprogramm KIKUS – die Abkürzung steht für „Kinder in Kulturen und Sprachen“.

Nach zwei KIKUS-Jahren in den sechs städtischen Kindergärten wurden die Kinder gleichzeitig in die Grundschule verabschiedet. Das hat die Stadtpressestelle mitgeteilt.


Das Integrationsprojekt KIKUS, ursprünglich entwickelt vom Zentrum für kindliche Mehrsprachigkeit in München,  läuft seit 2005 in allen Kindertageseinrichtungen der Stadt Völklingen. Hier bereiten sich die Kinder ab drei Jahren sprachlich auf die Anforderungen der Schule vor. Ziel des Programms ist es, jedem Kind die gleiche Startchancen in der Schule zu geben. Die Sprache wird dabei als unabdingbares Instrument für eine erfolgreiche Schullaufbahn angesehen. Die Stadt Völklingen will mit dieser frühkindlichen Förderung – bei der übrigens immer auch die Eltern einbezogen werden – die Sprachent­wicklung der Kinder mit und ohne Migrationshintergrund unterstützen.