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US-Kongresswahlen
Was die Kongresswahlen für Trumps Politik bedeuten

St. Johann. „What’s up America – Die USA nach den Kongresswahlen“ heißt eine Veranstaltung in der Villa Lessing der Liberalen Stiftung Saar, Lessingstraße 10. Moderatorin Astrid M. Fellner diskutiert mit Amerikakenner Claus Gramckow am Freitag, 9. November, ab 18.45 Uhr über die Ergebnisse der Kongresswahlen vom 6. November. red

Die Gastgeber gehen davon aus, dass Donald Trump. sich um die Mehrheit für seine Republikaner Sorgen machen muss. Sollte Trump in beiden Kammern des Parlaments seine Mehrheit verlieren, werde das Regieren womöglich noch chaotischer. Und das sei für Trump gleich ein doppeltes Risiko. Gewinnen die Demokraten, dann wird Trump zur „lahmen Ente“. Denn ohne die Zustimmung der Kammern geht in den USA beinahe nichts. Gewinnen seine Republikaner, kommen von dort Forderungen, denen sich Trump nicht länger verschließen könnte.


Gramckow geht auf die Folgen der Kongresswahlen, auf die Konsequenzen der nächsten Präsidentschaftswahlen und die Politik des Protektionismus ein. Und er beleuchtet das Verhältnis zwischen Deutschland und der Europäischen Union auf der einen sowie den USA auf der anderen Seite. Astrid Fellner ist seit 2009 Professorin für Nordamerikanische Literatur- und Kulturwissenschaft an der Universität des Saarlandes. Fellner verbrachte längere Forschungsaufenthalte an der University of California und an der University of Massachusetts. Im Studienjahr 2008/9 war sie Inhaberin des Österreich-Lehrstuhls und Gastprofessorin an der Stanford University in Kalifornien. Kooperationspartner ist die FDP-nahe Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit. Der Eintritt ist frei. Der Aussprache folgt ein Umtrunk.