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Unfall in Saarbrücken mit Porsche und Drogen, aber ohne Führerschein

Schwerer Unfall in Saarbrücken : 22-Jähriger ohne Führerschein schrottet vermutlich unter Drogen stehend Porsche seines Vaters

Bei einem Unfall in Saarbrücken wird ein 22-Jähriger in einem Porsche 911 eingeklemmt. Die Feuerwehr befreit den schwerverletzten Fahrer aus dem Wrack. Der Mann hat keinen Führerschein. Zudem wird vermutet, dass er unter Drogen stand und raste – und das im Porsche seines Vaters.

Ohne Führerschein, vermutlich unter Drogeneinfluss und aufgrund zu hoher Geschwindigkeit hat ein 22-Jähriger in Saarbrücken in der Nacht zu Donnerstag, 7. Mai, mit einem Porsche 911 einen Unfall gebaut. Der Mann wurde in dem Sportwagen, der nach SZ-Informationen seinem Vater gehört, eingeklemmt. Er musste von der Feuerwehr aus dem Wrack befreit werden und kam schwer verletzt in ein Saarbrücker Krankenhaus.

Offenbar raste der 22-Jährige gegen 2 Uhr mit dem Sportwagen durch die Breslauer Straße. Er fuhr über eine Verkehrsinsel und verlor in Höhe der Einmündung Graf-Stauffenberg-Straße aus Richtung Mainzer Straße kommend die Kontrolle über das Fahrzeug. Der dunkelblaue Porsche schoss über die Gegenfahrbahn – und prallte schließlich gegen ein geparktes Auto. Durch die Wucht des Aufpralles wurde der Porsche 911 stark beschädigt und eingedrückt. Bei dem Unfall entstand immenser Sachschaden. Die Polizei schätzt ihn nach ersten Erkenntnissen auf mindestens 100 000 Euro. Die Breslauer Straße war für knapp zweieinhalb Stunden voll gesperrt.

Wie die Polizei mitteilt, war der 22-Jährige ohne Fahrerlaubnis unterwegs. Weil der Verdacht bestand, dass er Drogen genommen hat, ordnete die Staatsanwaltschaft die Entnahme einer Blutprobe an. Hinzu kommt der Verdacht des unbefugten Gebrauchs eines Kraftfahrzeugs. Denn es ist noch unklar, wie der 22-Jährige an das Fahrzeug seines Vaters kam.

Die Polizei-Inspektion Saarbrücken-Stadt bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer (06 81) 9 32 12 33 zu melden.