Unfall auf B 51 bei Bübingen: lange Ermittlungen für die Polizei

Kostenpflichtiger Inhalt: Schlimmer Zusammenstoß : Tödlicher Unfall auf B 51 bei Bübingen – Was die Polizei gerade ermittelt

Der Unfall vom Sonntag, 13. Oktober, wird die Polizei noch über Wochen beschäftigen. Und die Überlebenden wird er nie mehr loslassen.

(ole) Tief betroffen: So hat der schwer verletzte Autofahrer (35) im Krankenhaus reagiert, als die Polizei ihn über die Folgen des Unfalls vom Sonntag auf der B 51 informierte. Des Unfalls, den er verursacht haben soll, und bei dem ein Mann ums Leben kam. Deswegen läuft jetzt ein Strafverfahren gegen ihn. Der 35-Jährige war am 13. Oktober gegen 10 Uhr in Höhe des Industriegebiets Bübingen auf dem Weg Richtung Saarbrücken nach links in den Gegenverkehr geraten. Die Kollision seines Audi Q 7-SUV mit einem Citroën Berlingo hatte die schlimmsten Folgen. Der Citroënfahrer starb noch an der Unfallstelle. Seine Frau, die ebenfalls noch im Krankenhaus liegt, trug schwere Verletzungen davon. Noch immer ist unklar, weshalb der SUV auf der geraden Strecke auf die Gegenfahrbahn geriet.

Die Ermittler teilten am Mittwoch auf SZ-Anfrage mit, es gebe noch keine Rückmeldung, ob Medikamente, Alkohol oder Drogen eine Rolle gespielt haben. „Wir untersuchen bei so schweren Verkehrsunfällen immer die Fahrtüchtigkeit der Beteiligten“, sagte der Leiter des Ermittler-Teams. Vom Sachverständigen, der den Hergang rekonstruiert, sei ebenfalls nicht von heute auf morgen ein Ergebnis zu erwarten. Die Polizei erwarte ein Ergebnis in vier bis acht Wochen. Außerdem lägen Zeugenaussagen zum Hergang vor, die noch auszuwerten seien. Nach wie vor wichtig sind weitere Hinweise.

Zeugen wenden sich bitte an die Inspektion Saarbrücken-Stadt, Telefon (06 81) 9 32 12 33.