Tolle Gala-Kappensitzung in Dudweiler

Kostenpflichtiger Inhalt: Fastnacht ist Trumpf : Ein wirbelndes Mariechen und viel gute Laune

Die Geisekippcher Buwe unn Määde sorgen mit ihrer Gala-Kappensitzung in Dudweiler für Stimmung.

Spannung pur im Bürgerhaus Dudweiler: Alle fast 120 Akteure der Geisekippcher Buwe unn Määde stehen im Foyer und warten auf den großen Auftritt. Um 19.11 Uhr ist es dann soweit, und die erste der beiden großen Gala-Kappensitzungen beginnt mit einem gemeinsamen Gang auf die Bühne. Gute Laune ist Trumpf, und gelungene Verkleidungen gibt’s auch: Hier dreht ein Panzerknacker seine Runden, dort eine Hexe mit giftgrünem Spitzhut. Hier zeigt sich eine Nachwuchs-Piratin, dort kreuzt ein kleiner Maikäfer ihren Weg.

Das Intro des Abends gehört den jungen Närrinnen und Narren. Die Minigarde überzeugt mit einem Marschtanz, etwas später mit einer „Mainzelmänja“-Choreografie. Mit bunten Zipfelmützen und blau-orangener Kleidung tanzen sie gekonnt über die Bühne. Mini-Mariechen Lea-Sophie Schnur scheint für die Bühne geboren und bekommt für ihren Tanz die erste Rakete des Abends. Nicht übertrieben hatte Elferratspräsident Rüdiger Flach, der mit Andrea Scherer-Flach durchs Programm führte, als er Lea-Sophie so ankündigte: „Ein kleiner Wirbelwind steht in den Startlöchern.“

Eher mit Worten wirbelten Eileen und Fabienne als „Zwei, die gerne von dahemm erzählen“, wie der Präsident sagte. Sie frotzelten gegen sich selbst und gegen alle anderen sowieso; gegen Fußballvereine zum Beispiel. Was denn der Unterschied zwischen einem Bäckergesellen und dem Schalke 04 sei? „Der Bäcker kann Meister werden.“ Auch forderten sie ein „Dudweiler sucht den Superstar“, denn der Klaus vom Elferrat könne „genauso dummschwätze“ wie Dieter Bohlen.

Versöhnlicher zeigte sich das Dudweiler Prinzenpaar der Session: Jonas II. und Lea-Sophie I. begrüßten alle befreundeten Vereine aus dem Stadtbezirk mit einem dreifachen „Alleh Hopp!“. In Richtung Bezirksbürgermeister Ralf-Peter Fritz schickten sie die Ankündigung für den baldigen Rathaussturm: „Die Tage im Rathaus sind eh schon gezählt.“