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| 21:17 Uhr

Tennis-Saarlandmeisterschaft in der Halle
Titelkämpfe ohne die Aushängeschilder

Margaux Tulet-Jost vom TC Halberg Brebach hat den Ball fest im Blick. Sie setzte sich bei der Tennis-Saarlandmeisterschaft in der Altersklasse U 14 im Finale mit 7:5 und 6:4 gegen Helena Christmann vom TC Rotenbühl durch.
Margaux Tulet-Jost vom TC Halberg Brebach hat den Ball fest im Blick. Sie setzte sich bei der Tennis-Saarlandmeisterschaft in der Altersklasse U 14 im Finale mit 7:5 und 6:4 gegen Helena Christmann vom TC Rotenbühl durch. FOTO: Peter Franz
Saarbrücken. Der Tennis-Nachwuchs hat in der Halle seine Saarlandmeister gekürt. Die saarländischen Top-Spieler Milan Welte und Sarah Müller fehlten. Von Jonas Grethel

Der deutsche U 16-Meister Milan Welte vom TZ DJK Sulzbachtal war kurzfristig nicht dabei. Das war für die Organisatoren der Jugend-Saarlandmeisterschaft an der Hermann-Neuberger-Sportschule die schlechte Nachricht. „Milan gegen Moritz Pfaff – das wäre ein schönes Halbfinale gewesen. Das hätte das Turnier natürlich ein bisschen aufgewertet“, sagt Carsten Marko, Verbandstrainer beim Saarländischen Tennis-Bund. Doch Welte nahm kurzerhand an den „Koblenz Open“ teil, wo der 16-Jährige in der ersten Runde der Qualifikation scheiterte.

An der Saarbrücker Sportschule kämpften 96 Teilnehmer – fast so viele wie im vergangenen Jahr – über anderthalb Wochen um die Teilnahme an den Endspielen, die am vergangenen Sonntag stattfanden. In den Altersklassen U 10, U 12, U 14, U 16 und U 18 wurden acht Saarlandmeister-Titel vergeben.

In der U 16 wurde Leon Berg vom TuS 1860 Neunkirchen durch einen 6:4- und 6:3-Sieg gegen Pelle Weber vom TC Nennig Saarlandmeister. Acht Mal hat er bei den zwei Mal im Jahr stattfindenden Meisterschaften schon teilgenommen. Der Titel am Sonntag war für den 14-Jährigen der siebte. „Das ist mein erstes Jahr in der U 16 – deswegen war ich mir nicht sicher, ob ich wirklich gewinnen kann“, sagte Berg, der bei den deutschen Meisterschaften im vergangenen Jahr bis ins Viertelfinale kam. Für 2018 hat er große Pläne. „Ich will bei den ITFs mitspielen – das sind Turniere für junge Spieler, bei denen man gegen Leute aus der ganzen Welt spielt. Da versuche ich, reinzukommen“, erklärt Berg.

Berg stand bei der Saarlandmeisterschaft auf Platz eins der Setzliste. Wie er setzten sich bis auf eine Ausnahme in den anderen Altersklassen die topgesetzten Spieler durch. Allein bei der weiblichen U 14 hatte Margaux Tulet-Jost vom TC Halberg Brebach, die auf Platz zwei gesetzt war, die Nase vorn. Sie besiegte Helena Christmann vom TC Rotenbühl mit 7:5 und 6:4.

In der gleichen Altersklasse gewann bei den Jungs Moritz Anterist vom TC Blau-Weiß Saarbrücken gegen Mannschaftskollege Nicolas Zimmermann. Die weiteren Saarlandmeister sind in der U 10 Ethan Zapp vom TC Schwalbach-Griesborn sowie Annabelle Eberle vom TC Blau-Weiß Saarbrücken und in der U 12 Max Kasper vom TC Schwarz-Weiß Merzig.

Moritz Pfaff trat bei den Ältesten in der U 18 an. „In dieser Altersklasse hatte ich noch nie gewonnen – daher ist das natürlich etwas Besonderes“, sagt der 17-Jährige vom TC Rotenbühl, der sich im Finale gegen Lars Johann vom TZ DJK Sulzbachtal mit 6:1 und 7:6 durchsetzte. Pfaff hatte auch etwas Glück. Da er auf Platz eins der Setzliste gesetzt war, hatte er in der ersten Runde spielfrei. Und nachdem Mathias Lauer vom HTC Nonnweiler im Viertelfinale kein Problem für ihn war (6:0, 6:0), trat Milan Welte nicht an. Damit stand Pfaff im Finale. Er versuchte dort, sein „Spiel durchzuziehen und aggressiv zu spielen – das ist mir denke ich auch gelungen“. Auch Pfaff hat große Ziele für das neue Jahr: „Im Dezember sind deutsche Meisterschaften. Da war mein bester Platz bisher der dritte – da will ich mich natürlich nochmal verbessern.“

Bei den Mädchen gewann in der U 18 die erst 15-jährige Julia Traub vom TuS 1860 Neunkirchen. Sie setzte sich im Endspiel gegen Aalyah Hohmann vom TC Rot-Weiß Alsweiler mit 6:0 und 6:3 durch. Topfavoritin Sarah Müller war nicht am Start. Die erst 13-Jährige vom TuS 1860 Neunkirchen war vom Deutschen Tennis-Bund für eine inoffizielle Weltmeisterschaft in Frankreich nominiert worden. Dort ist sie in der zweiten Runde ausgeschieden.