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Zahl der Anmeldungen steigt stetig

Zahl der Anmeldungen steigt stetig

Vertreter aus Wirtschaft und Politik treffen sich gerne an Aschermittwoch in der Aula. Hier besteht die zwanglose Gelegenheit zur Kontaktpflege oder zum Knüpfen neuer Beziehungen.

Mehr als 100 Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik der Salzstadt folgten gestern der Einladung von Bürgermeister Michael Adam in die Aula. Beim traditionellen Aschermittwochstreffen nutzten sie gerne und ausgiebig die Möglichkeit, sich ohne Termindruck auszutauschen. Sei es mit anderen Menschen aus Handel, Handwerk und Industrie oder auch mit Vertretern aus Politik und Verwaltung. Adam hatte in seiner Begrüßung den stetigen Erfolg der Veranstaltung betont, was sich auch an der wachsenden Zahl von Teilnehmern an dem Treffen ablesen lasse. Und weil die Zeit von Aschermittwoch bis zum Beginn der Fastenzeit im darauffolgenden Jahr zu lange sei, wird die Verwaltung für Mittwoch, 26. Oktober, eine "After-Work-Party" in der Aula anbieten. Das komme den oft geäußerten Wünschen gerade von Handwerkern entgegen, die ihre Baustellen ungern tagsüber verließen. Im Oktober können sie dann (quasi im Feierabend) an dem Mittwochstreffen teilnehmen.

In seinen Begrüßungsworten ging Adam gestern des Weiteren auf die Anstrengungen der Stadt ein, die City zu beleben. Er erinnerte an den Bau des Jobcenters, die Planungen zu den Jugendstilhäusern 116-118 und den kommenden Abriss der ehemaligen Buchhandlung Strauß und des danebenliegenden früheren Eiscafés. Das ermöglicht Durchgang und freie Sicht von der Sulzbachtalstraße zum Salzbrunnenensemble. Wie Lothar Reiber, Inhaber des gleichnamigen Elektrogeschäfts in der Hauptverkehrsader der Salzstadt, dazu der SZ sagte, wertet das die Straße sicher auf. Skeptisch zeigte er sich aber über einen wirtschaftlichen Erfolg durch diese Aufwertung der Innenstadt.

Adam hatte als einen weiteren Punkt zu mehr Wohlgefühl in der Innenstadt daran erinnert, dass die Stadt selbst mittlerweile (sich hier der Dienste der KDI bedienend) für die Sauberkeit Verantwortung trage. Einen erster Erfahrungsaustausch mit Eigentümern und Mietern soll es am Dienstag, 8. März, geben.

Unter den Gästen war am Aschermittwoch auch Rudolf Krumm - in seiner Eigenschaft als Geschäftsführer der montanWIND-Gesellschaft. Zwar gebe es derzeit keine Planungen für weitere große Solaranlagen in unserer Region, er nutze das Treffen aber als "Netzwerk" und meinte: "Netzwerke schaden nur dem, der sie nicht hat."

Neben den Worten gab es auch Taten - und so wurde gerne zugelangt am Heringsbüfett, das von einem auswärtigen Party-Service geliefert wurde. Die Getränke und den Service in der Aula stellte der Wirt des Sulzbacher Salzbrunnen-Carrés, Markus Parnitzke, mit seinem Team. Und wie es sich für den Beginn der Fastenzeit gehört, standen die alkoholfreien Getränke gestern hoch im Kurs.